16.01.2014

www.gupta-verlag.de/polyurethane

Dosierzelle mit automatischer Bauteilerkennung

Die erfassten Bilddaten werden an die CNC-Steuerung der Dosierzelle übermittelt. Anhand dessen wird das Dosierkonturprogramm entsprechend der unterschiedlichen Bauteilgeometrien angepasst. Die Bahnsteuerung des Dreiachs-Linearroboters wird dadurch so korrigiert, dass das konturgenaue Beschäumen, Verkleben oder Vergießen immer an der richtigen Stelle am Bauteil erfolgt.[image_0] Die Dosierzelle kann mit den Mischköpfen MK 625 oder MK 650 für Mikrodichtungen (bis zu 2 mm) ausgestattet werden. Die Mischkopfaustragsleistung liegt zwischen 0,05 - 2,0 g/s. Dichtungskomponenten mit Viskositäten von 300 - 2 Mio. mPa?s können mit der Anlage verarbeitet werden, bei einem stufenlos verstellbaren Mischungsverhältnis von 10:1 bis 1:10. Insbesondere mit dem Mischkopf MK 650 lassen sich sehr kleine zweikomponentige Schaumdichtungen, aus der Fermapor K31-Produktfamilie von Sonderhoff, mit Austragsleistungen von bis zu 0,2 g/s realisieren. Die Applikation von Zweikomponenten-Klebstoffen ist mit einer Dosiermenge von bis zu 0,5 g/s in einem Mischungsverhältnis von 1:1 möglich. Bei dem Vergießen von Elektronikbauteilen mit Fermadur-Vergussprodukten liegt die geringste Austragsmenge hingegen sogar bei einem Wert von bis zu 0,05 g/s. Mit einem Verfahrbereich von 500 mm x 500 mm x 200 mm sei die Dosierzelle besonders für Kunden aus der Elektronik- und Medizingeräteindustrie interessant, so Sonderhoff. Aufgrund der geringen Außenabmessungen von 1 200 mm x 1 200 mm x 2 300 mm benötige die Dosierzelle nur eine minimale Stellfläche und lasse sich so gut in bestehende Fertigungskonzepte integrieren. Sonderhoff plant auch im Jahr 2015 wieder auf der productronica auszustellen.

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