10.04.2015

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Drutex: Polnischer Fensterhersteller mit weiterem Produktionsausbau

Der polnische Fensterhersteller Drutex aus Bytów, Pommern, hat den zweiten Bauabschnitt seines Europäischen Bauelementezentrums eingeleitet. Das neue Gebäude ergänzt mit einer Grundstücksfläche von 25.000 qm die angrenzende Halle des ersten Bauabschnitts. Die Kosten der modernen Produktionshalle belaufen sich nach Angaben des Unternehmens - ähnlich der Kosten des ersten Abschnitts - auf rund 25 Mio. Euro.

Der erste Teil der Produktionsanlage, der mitsamt der umgebenden Infrastruktur eine Fläche von mehr als 30.000 qm einschließt, wurde im Oktober 2014 in Betrieb genommen und ermöglichte eine signifikante Steigerung der Produktionskapazität bei der Herstellung von Kunststofffenstern. Die erste Bauphase, die etwa 54 Prozent der gesamten Produktions- und Bürofläche darstellt, wird nun in der zweiten Phase durch eine weitere Halle mit 194 m Länge und 120 m Breite komplettiert.

Insgesamt beträgt die Nutzfläche des Unternehmens somit über 91.000 qm, die sich über eine Fläche von 35 Hektar erstreckt. Die Anlage besteht aus Produktions- und Büroflächen, sowie einem Konferenzbereich und der entsprechenden Infrastruktur inklusive Parkplätzen. Mit mehr als 2.000 Mitarbeitern gilt Drutex als einer der größten Arbeitgeber der Region.

Der neue Komplex des Bauelementezentrums wird mit Anlagen zur Herstellung von Kunststoffelementen, zur Profillaminierung sowie zur Fertigung von Jalousien und Isolierglas ausgerüstet. Darüber hinaus wird die Produktion in der neuen Halle weitgehend zentralisiert, um die Produktionsprozesse zu optimieren und die Wege kurz zu halten. Büroflächen und Aufenthaltsräume komplettieren das Konzept der Anlage.

Die neue Anlage soll den weiteren Angaben zufolge ein Produktionsvolumen von 10.000 Fenstern täglich ermöglichen.

Die Fertigstellung der neuen Produktionshalle ist für Ende des Jahres geplant. Zum gleichen Zeitpunkt ist vorgesehen, die Halle mit modernen Maschinen und Fertigungsanlagen für Bauelemente auszustatten. Der Produktionsstart in der neuen Halle soll im 1. Quartal 2016 erfolgen.

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