29.04.2014

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DuPont: In Kooperationen zu gesteigerter Funktionalität, reduziertem ökologischem Fußabdruck und weniger Vergeudung von Lebensmitteln

Unter dem Motto "Welcome to the Global Collaboratory” zeigt DuPont auf der Interpack 2014, wie interdisziplinäre Kooperationen mit Kunden oder anderen marktführenden Unternehmen der Branche multiple Möglichkeiten eröffnen, um die Funktionalität und Attraktivität von Packmitteln, Verpackungsbestandteilen und Verpackungen aus Kunststoff zu steigern und zugleich den ökologischen Fußabdruck der Branche sowie die Vergeudung von Lebensmitteln zu verringern. Schwerpunkte setzt das Unternehmen dabei unter anderem bei dickenreduzierten Multilayer-Barrierefolien für Deckelanwendungen oder Tiefziehverpackungen, Spezial-Haftvermittlern für die "TripleBubble" (registered trade mark of Kuhne) Technologie, einer neuen Technologie für das Umspritzen filigraner Gewebe als Design-Offerte, Haftvermittlern und Polymermodifikatoren auf Basis nachwachsender Rohstoffe sowie bei Verträglichkeitsvermittlern für das Recycling gemischter Kunststoffabfälle. Sein fortdauerndes Engagement für den intelligenten Einsatz von Verpackungen, die eine verbesserte Nutzung von Lebensmitteln unterstützen, unterstreicht DuPont mit Beiträgen auf dem messebegleitenden "Safe Food" Symposium.

Dünne Folien für starke, hoch funktionale Verpackungen
DuPont und Reifenhäuser Kiefel Extrusion, Worms, haben zwei Systeme für die Herstellung innovativer Verpackungslösungen zur Marktreife gebracht.

Ein neues, auf PET-A basierendes "DuPont Appeel" Hochleistungs-Siegelmedium kommt bei der Herstellung von PA-basierten Deckelfolien zum Einsatz, die laut Anbieter eine sehr hohe Barrierewirkung mit guter Bedruckbarkeit verbinden und demzufolge direkt und sicher auf Trays aus 100 Prozent PET-A siegeln. Weil dabei die Notwendigkeit für den Einsatz von PET-A/PE-LD Tray-Laminaten entfalle, würden die Materialkosten ebenso wie der Aufwand für die Herstellung von Deckel und Tray sinken.

Ein Sondertyp des Verpackungskunststoffs "DuPont Surlyn" ermöglicht die Herstellung thermoformbarer Barrierefolien, die um 20 Prozent dünner sein können als herkömmliche 7-lagige PA/PE- Folien und dabei zugleich geringere Kosten, verbesserte optische Eigenschaften, eine höhere Durchstoß- und Abriebfestigkeit sowie verbesserte Siegeleigenschaften ermöglichen.
In beiden Fällen hat DuPont sein Knowhow bei Verpackungskunststoffen eingebracht, während Reifenhäuser seine "Evolution" Barriere-Blasfolienanlagen auf die Herstellung dieser Folien abgestimmt hat.

DuPont und Kuhne Anlagenbau, Sankt Augustin, haben gemeinsam die Anwendungsbreite des "TripleBubble" (registered trade mark of Kuhne) Verfahrens zur Herstellung biaxial verstreckter Folien erweitert. Mit bis zu elf Schichten aus funktionalen Kunststoffen, "DuPont Surlyn" Ionomeren und "DuPont Bynel" Haftvermittlern sind diese Folien in Dicken von 20 µm bis 110 µm verfügbar. Alle Ausführungen verbinden laut Anbieter einen hohen bzw. einstellbaren Schrumpf von bis zu 60 Pozent und sehr hohe Sperrwirkung gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit mit hoher Transparenz und hohem Glanz sowie - trotz der vergleichsweise geringen Dicke - sehr hoher Reiß- und Durchstoßfestigkeit. Dies ermögliche signifikante Einsparmöglichkeiten für Rohstoffe (je nach Anwendung bis zu 50 Prozent) und Energie sowie letztendlich deutlich verbesserte Ergebnisse bei der Lebensdaueranalyse.

Recycling gemischter Verpackungskunststoffe
Neue "DuPont Entira" EP Verträglichkeitsvermittler senken den weiteren Angaben nach die Hürden für ein stoffliches Verpackungsrecycling. Bereits geringe Mengen von ca. 4 Prozent in gemischten Mahlgütern aus an sich inkompatiblen Verpackungskunststoffen können demzufolge ein wirtschaftlicheres und effizienteres Re-Compoundieren ermöglichen. Dabei würden die Zugfestigkeiten, die Reißdehnungen und insbesondere die Schlagzähigkeiten der Regranulate auf Werte steigen, die auch hohe Ansprüche erfüllen können. Anwendungsspezifisch optimierte Typen sind in der Entwicklung.

Haftvermittler und Polymermodifikatoren auf Basis nachwachsender Rohstoffe
In enger Zusammenarbeit mit Braskem, einem weltweit führenden Hersteller von Biopolymeren, entwickelt DuPont auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Haftvermittler und Polymermodifikatoren als Erweiterungen der bestehenden "DuPont Bynel" und "DuPont Fusabond" Produktfamilien. Dabei wird DuPont das biobasierte Polyethylen (PE) von Braskem für die Herstellung von Drop-in-Alternativen einsetzen, die die gleichen oder sogar bessere Eigenschaften aufweisen als die herkömmlichen, auf Erdölbasis hergestellten Produkte von DuPont und die in PE-Abfallströmen rezykliert werden können. Die neuen biobasierten "Bynel" Typen sollen Herstellern von Multilayer-Verpackungsfolien, die bereits das ,grüne‘ PE von Braskem verarbeiten, eine Möglichkeit geben, den Anteil an biobasierten Materialien in der Gesamtstruktur zu erhöhen. Zu den geplanten Anwendungen der biobasierten "Fusabond" Typen gehören Holz-Kunststoff-Compounds (WPC), Stärke-PE-Compounds und Glasfaser-PE-Verbunde, wo der Einsatz eines biobasierten Modifikators den möglichen Anteil an erneuerbaren Rohstoffen signifikant erhöhen kann.

Neue gestalterische Perspektiven für Designer
Als Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen DuPont und Oriol & Fontanel, Frankreich, eröffnet die "DuPont Surlyn" 3D Textile Overmoulding Technology neue Möglichkeiten für Anwendungen im Kosmetik- und Designbereich. Hier sei es gelungen, selbst feinste textile Objekte wie Spitze oder gewebte Bändchen mit dem Verpackungskunststoff "DuPont Surlyn" zu umspritzen und diese so in dreidimensionale Objekte einzubetten. So seien die filigranen Objekte perfekt geschützt, ohne dass sie bei diesem Prozess geschädigt oder verändert werden.

"Safe Food" - Für den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln
DuPont unterstützt aktiv die von der Messe Düsseldorf GmbH und der Food and Agriculture Organization (FAO) der UN ins Leben gerufene Initiative "Safe Food", die einen Beitrag zum Kampf gegen globale Lebensmittelverluste leistet. Ein Ziel der Initiative ist, zu erreichen, dass Nahrungsmittel so verpackt werden, dass sie den Verbraucher in gutem Zustand erreichen. Anlässlich des diesjährigen, internationalen Kongresses im messeeigenen Forum Innovationparc Packaging wird DuPont als Mitglied von "Safe Food" dort mit zwei Präsentationen vertreten sein.

Yasmin Siddiqi, Global Marketing Director bei DuPont Packaging, berichtet über "Factors impacting food security - with case studies demonstrating relationship to packaging". Sie wird dabei auf den von DuPont gesponserten ,Food Safety Index‘ (http://foodsecurity.dupont.com/fsi/) eingehen und über erfolgreiche Kooperationen bei der Entwicklung zukunftsweisender Verpackungen berichten.

Dr. Heiko Schenck, Market Development Manager bei DuPont Packaging, berichtet über "Collaboration in the value chain unlocks the potential for lower weight packaging” und legt seinen Fokus dabei auf die Gemeinschaftsprojekte mit den Entwicklungspartnern Reifenhäuser und Kuhne.
Dazu Bernard Rioux, Regional Marketing and Development Director bei DuPont Packaging & Industrial Polymers EMEA: "Wissenschaftsbasierte Innovationen werden auch in Zukunft eine starke Basis für die Antworten von DuPont auf die globalen Anforderungen der Märkte sein. Aber wir sind davon überzeugt, dass nachhaltige Erfolge mehr als die Leistungen eines einzelnen Unternehmens erfordern. Um die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen, sind globale Kooperationen erforderlich. Und dies gilt insbesondere für die Entwicklung sicherer Verpackungslösungen, die darauf ausgerichtet sind, den Geschäftserfolg unserer Kunden zu sichern und die zugleich einen Weg weisen zu einem verminderten ökologischen Fußabdruck und einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. Auf der Interpack 2014 werden wir entsprechende Beispiele präsentieren."

DuPont Packaging & Industrial Polymers produziert ein breites Portfolio an Haftvermittlern, Barrierekunststoffen, Peel- und Siegelmedien sowie Verträglichkeitsvermittlern und verfügt über ein weltweit vernetztes Entwicklungsteam, um gemeinsam mit Kunden an Verpackungsprojekten zu arbeiten, die helfen, das Produkt und die Umwelt zu schützen, die Attraktivität im Verkaufsregal sowie die Verbraucherfreundlichkeit zu steigern und die Kosten für Verpackungen von Lebensmitteln, Kosmetik- und Pharmaprodukten sowie weiterer Konsumwaren und Industrieprodukte zu senken.

Weitere Informationen:
www.dupont.com, www.braskem.com.br, www.kuhne.de, www.oriol-fontanel.fr, www.reifenhauser-group.com

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