25.11.2014

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DuPont: SPE Automotive Innovation Awards für Kühlmittelrohre und Achsmanschetten aus DuPont-Kunststoffen

Mit Werkstoffen sowie Support bei der Auslegung und Entwicklung hat DuPont zum Erfolg zweier Kfz-Komponenten im Rahmen der 44. Automotive Innovation Awards der Society of Plastics Engineers (SPE) beigetragen. Die diesjährigen Preise wurden am 12. November im Rahmen einer Galaveranstaltung in Livonia, MI/USA, an die Sieger übergeben.

Den Award ,Most Innovative Use of Plastics‘ in der Kategorie ,Chassis & Hardware‘ gewann Renault mit flexiblen Kühlmittelrohren, bei deren Herstellung ´DuPont Zytel LCPA´ (langkettige Polyamide), ´DuPont Bynel´ Polyolefine sowie ein für DuPont patentiertes Konstruktionsprinzips zum Einsatz kommen. Achsmanschetten aus dem thermoplastischen Polyesterelastomer ´DuPont Hytrel´ TPC/ET, die homokinetische Gelenke (Constant Velocity Joints, CVJ) an Antriebshalbachsen schützen, fanden 2014 Aufnahme in die ,Hall of Fame‘.

Dazu sagte Patrick E. Lindner, Präsident von DuPont Performance Polymers: "Diese Branche setzt intensiv auf unternehmensübergreifende Zusammenarbeit, um Innovationen zur Marktreife zu bringen. Dabei zeigt die Tatsache, dass sich Leistungen von DuPont sowohl in einer prämierten Neuentwicklung als auch an einem in die Hall of Fame aufgenommenen Produkt finden, welches Potenzial ein Hersteller bietet, der leistungsstarke Werkstoffe mit einer langjährigen Verwurzelung in der Branche verbindet. Und dies ist von besonderer Bedeutung in einer Branche, in der jede Komponente und jedes System daraufhin überprüft wird, wie es leichter und effizienter gemacht werden kann."

60 Prozent weniger Gewicht
Renault verwendet für das Modell Twingo zwei Rohre, eines davon in einer Länge von 3 Metern, für den Transport von Kühlmittel zwischen dem an der Fahrzeugfront installierten Kühler und dem im Heck untergebrachten Motor. Die Herausforderung für den Zulieferer und Hersteller Tristone Flowtech Group, Frankfurt am Main, bestand darin, eine werkstoffliche und konstruktive Lösung für diese langen Rohre mit ihrem relativ großen Durchmesser zu finden, die geringes Gewicht mit Beständigkeit gegen 3 bar Innendruck, aggressive flüssige Medien und Tausalz verbindet und die sich zugleich geometrisch so ausführen lässt, dass ihre Form den engen, durch das Fahrzeug vorgegebenen Platzverhältnissen folgen kann. Die Lösung fand sich in der Kombination aus technischen Kunststoffen von DuPont und der für DuPont patentierten VSB-Technologie (Variable Stiffness Bellows, Wellrohre mit variabel ausführbarer Steifigkeit), die den weiteren Angaben zufolge gemeinsam ermöglichen, dass diese Thermoplast-Rohre flexibel, druckfest und zugleich um 60 Prozent leichter sind als herkömmliche Aluminium-Ausführungen.

Innovationen für die Hall of Fame
Aufnahme in die Hall können nur solche Produkte finden, die über eine Mindestzeitspanne von 15 Jahren kontinuierlich produziert wurden und die einen signifikanten und nachhaltigen Beitrag zum Einsatz von Kunststoffen im Automobilbau geleistet haben. General Motors war 1984 das erste Unternehmen, das den diesjährigen Preisträger in der Serie eingesetzt hat - Achsmanschetten für homokinetische Gelenke an Antriebshalbachsen (CVJ boots) aus ´Hytrel´. Die für diesen thermoplastischen Polyesterelastomer (TPE) typische Verschleißfestigkeit und Flexibilität haben laut Anbieter eine deutliche Verlängerung der Lebensdauer solcher Manschetten ermöglicht, deren Aufgabe es ist, die Gleichlaufgelenke vor dem Eindringen von Schmutz und dem Verlust von Schmiermittel zu schützen. Heute werden demnach weltweit rund 85 Prozent der Vorderachsmanschetten für frontgetriebene leichte Kraftfahrzeuge aus TPE hergestellt.

Die ´SPE-Automotive Innovation Awards´ gelten als der am längsten laufende und größte Wettbewerb dieser Art in der Automobil- und Kunststoffindustrie.

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