E.choli Bakterien können Infektionen auslösen
© istockphoto [dim_it:pic_desc]Krankheitskeime abzutöten und Übertragungswege zu unterbrechen, ist folglich das A und O der Krankenhaushygiene. Kandidaten für physikalische und/oder chemische Desinfektionsmaßnahmen wie Erhitzen, Bestrahlen, Nass- und Trockenantiseptik, sind alle Gegenstände und Flächen, auf denen sich Biofilme bilden können, insbesondere auch solche aus Kunststoff, deren Oberfläche alles andere als glatt und Mikroorganismen gute Nistmöglichkeiten bieten. Den Befall auf herkömmliche Art zu bekämpfen, erweist sich als Problem. Chlorhaltige Desinfektionsmittel haben nämlich auf polymere Werk- und Baumaterialien, etwa Trinkwasserrohre, einen arg zusetzenden Einfluss: Die Materialoberfläche korrodiert, raut auf, weist Schmutz schlechter ab, und auf einem solchen Nährboden können Bakterien erst recht siedeln. Für das Multitalent Kunststoff, das aufgrund seiner Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit sich nur sehr eingeschränkt durch andere Werkstoffe substituieren lässt, braucht es daher nicht selten alternative Verfahren, um für Keimfreiheit zu sorgen.[/dim_it:pic_desc]