24.05.2010

Eurochiller S.r.l.

EFC: Die Alternative zum Kühlturm

Weniger Energieverbrauch und damit einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Umwelt versprechen die neu entwickelten Modelle, die als Einzelmodule mit 60 und 120 kW lieferbar sind.
Das Kürzel EFC steht für Eco Freikühler. Die Geräte sollen eine Alternative zum Kühlturm mit besserer Performance bieten und einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Umwelt und der Ressourcen leisten. Das System arbeitet im Trockenkugelbetrieb (nur mit Wärmetauscher und Gebläse) oder Feuchtkugelbetrieb (adiabatisches Sprüh-System). Der Prozess läuft dabei ähnlich ab, wie bei einem Kühlturm, jedoch mit reduziertem Verbrauch. Der Betrieb erfolgt im geschlossenen Kreislauf (keine Gefahr von Legionellenbildung).
Die Vorteile sind nach Angaben des Herstellers vielfältig. Ulf Goy verspricht keinen Verbrauch von Prozesswasser (geschlossener Kreis), keine Umweltverschmutzung und keine Kalkablagerungen, zudem ist auch keinerlei chemische Behandlung des Wassers notwendig. Zudem besteht nicht die Gefahr des Verlustes von Wassers aus dem adiabatischen System.
Weitere Punkte, die für EFC sprechen, sind die stets hohe Effizienz und Sauberkeit der Wärmetauscherbatterien, eine maximale Leistung auch bei hohen Umgebungstemperaturen (+40 °C),, die maximale Funktion im Trockenkugelbetrieb, geringe Geräuschemission, kompakte Baugröße in Relation zur Leistung sowie die Möglichkeit zur Erweiterung der Kühlleistung durch den modularen Aufbau.
Verschiedene Einzelmodule mit 60 und 120 kW sind lieferbar. Die Serie EFC 11 ist modular konzipiert und deckt einen Leistungsbereich von 60 bis 300 kW ab. Die Serie EFC 18 ist modular konzipiert und bietet einen Leistungsbereich von 60 bis 420 kW. Die Serie EFC 22 ist schließlich als Monoblock konzipiert für den Leistungsbereich von 120 bis 600 kW.
Die Geräte bestehen aus genietetem Gehäuse aus Edelstahl, die von allen Seiten inspizierbar sind. Die Luft-/Wasserwärmetauscher sind modular aufgebaut, auch bei der Version mit Selbstentleerung. Das Adiabatische System ist komplett mit Umwälzpumpe, Auffangwanne, Niveauüberwachung und automatischer Nachspeisung ausgerüstet.
Victaulic-Anschlüsse sorgen für eine einfache Verbindung, ein Bedienfeld mit Mikroprozessor-Steuerung steht am Gerät oder als Fernbedienung zur Verfügung. Die drehzahlgeregelten Gebläse tragen zur Reduzierung des Geräuschniveaus je nach Umgebungsbedingungen bei, die Befeuchtungselemente sind leicht entnehmbar zum Austausch oder zur Reinigung.
Die EFC-Reihe soll Kunden überzeugen, weil das Prozesswasser nicht wie im Kühlturm mit der Luft in Berührung kommt (keine Anreicherung mit Sauerstoff oder Verunreinigung) und eine automatisch funktionierende Weiche in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit die Kühlluft entweder durch die Befeuchtungskammer oder direkt zur Wärmetauschbatterie lenkt, sodass das Adiabatik-System nur bei Bedarf genutzt wird. Weil die Gebläsedrehzahl stufenlos geregelt und nur die notwendige Luftmenge angesaugt wird, ergibt sich ein reduzierter Energiebedarf.