EM-Gold für das K2-Duo Groß/Rendschmidt

Kunststoff glänzt auch bei der Kanu-Rennsport-EM

Ein Überraschungssieg und insgesamt vier Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen waren die glänzende Bilanz von Team Kunststoff bei der diesjährigen Kanu-Rennsport-Europameisterschaft. Besonders positiv fiel die Bilanz für die Doppel-Europameister Marcus Groß (Berlin) und Max Rendschmidt (Essen) aus: Im Kajak-Zweier-Traditionsboot (K2) holte das neu formierte Duo über die olympische 1.000 Meter-Distanz die erste Goldmedaille für Team Kunststoff bei diesen Kontinentalwettkämpfen. Am zweiten Finaltag ließen die Youngster noch einen ersten Platz über 500 m folgen. „Wir sind die 1.000 Meter voll gefahren. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass es nach wenigen Wochen zusammen im Boot schon so gut läuft“, kommentierte Rendschmidt. Max Groß ergänzte: „Bis zur WM müssen wir noch etwas drauflegen. Und wir können auch noch einiges rausholen.“

Die Heim-WM in Duisburg Ende August ist der Saisonhöhepunkt für die deutschen Rennsport-Kanuten. Dafür schlugen sich die Athleten von Team Kunststoff bei der EM im portugiesischen Montemor-o-Velho gut: Immerhin sieben Podestplätze in den olympischen Disziplinen standen am Ende auf der Habenseite. So holten sich Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) im Frauen-K2 Silber über 500 Meter. Zuvor hatten die beiden Sportlerinnen bereits den zweiten Platz im Kajak-Vierer mit Verena Hantl (Karlsruhe) und Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) gewonnen. Eine Steigerung gegenüber Olympia erreichte Team Kunststoff über die Sprintdistanz: Silber gewannen Ronald Rauhe (Potsdam) und Jonas Ems (Essen) im Kajak-Zweier über 200 Meter, im Einer wurde Tom Liebscher (Dresden) Dritter. „Da merkt man, dass es im Sprintbereich vorwärtsgeht“, kommentierte DKV-Präsident Konietzko. Sein Fazit vor der Weltmeisterschaft in Duisburg: „Wir sind auf einem guten Weg, aber auch die Konkurrenz ist stark. Es gibt auch in Europa immer mehr Länder, die sich um die Medaille streiten.“

Gezieltes Engagement für den Erfolg – das ist die Sponsoringinitiative Team Kunststoff der Kunststofferzeuger in Deutschland. Zum Team gehören im Rudern die Doppelzweier der Frauen, im Kanusport die Nationalmannschaften der Rennsportler und der Slalomfahrer und im Segeln das Nationalteam der Opti-Segler. Zum Saisonstart bei der Rudereuropameisterschaft in Sevilla Anfang Juni gewann der Leichtgewichts-Doppelzweier von Team Kunststoff mit Lena Müller/Anja Noske bereits eine Silbermedaille. Bei der diesjährigen Kanu-Slalom-Europa¬meisterschaft im Juni holten sich die Kanuten einen ersten, drei zweite und zwei dritte Plätze.

Mit drei Gold-, zwei Silber- und drei Bronze-Medaillen stellte Team Kunststoff bei den Olympischen Spielen in London das erfolgreichste Team innerhalb der deutschen Olympiamannschaft. Schon seit 1996 unterstützt die Kunststoffindustrie mit ihrem Team Kunststoff gezielt den Sport. PlasticsEurope übernimmt im Namen der Kunststofferzeuger gesellschaftliche Verantwortung und hilft, den geförderten Sportlern im internationalen Wettbewerb eine faire Chance zu eröffnen.

Quelle:

Plastics Europe