24.06.2014

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EUROMAP: Freihandelsabkommen EU-USA - Kunststoffmaschinenindustrie unterzeichnet Absichtserklärung

Die Spitzenverbände EUROMAP (Europäischer Kunststoffmaschinenbau) und SPI (US-Kunststoffindustrie) unterzeichneten eine Absichtserklärung zum Freihandel der Kunststoffmaschinenindustrie. "Das TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) ist für unseren Industriezweig ein Meilenstein der Zusammenarbeit und wir rechnen mit einem starken Impuls für unsere Geschäftsbeziehungen", urteilt Bill Carteaux, Präsident von SPI. Bereits heute liegt den Angaben zufolge der Weltmarktanteil europäischer und amerikanischer Kunststoffmaschinen bei etwa 50 Prozent und entspricht demnach einem Volumen von 15 Mrd. Euro. Das Freihandelsabkommen soll die Wettbewerbsposition stärken und helfen, die insgesamt 65.000 Beschäftigten abzusichern.

Vollständiger Zollabbau
Ein zentraler Punkt des Freihandels ist der vollständige Abbau von Zöllen, was sich den Erwartungen nach unmittelbar absatzfördernd für Maschinenexporte auswirken wird. Viele der derzeit geäußerten Bedenken würden in keinem Verhältnis zu den Möglichkeiten stehen, die ein Abkommen biete. Zehntausende Arbeitsplätze könnten demzufolge in Europa und den USA im gesamten Maschinenbau geschaffen werden. "TTIP ist eine Chance, keine Gefahr", sagt Thorsten Kühmann, Generalsekretär von EUROMAP. Deswegen sollten Politiker auf beiden Seiten des Atlantik stärker in der Bevölkerung für TTIP werben.

Harmonisierung technischer Standards
Beide Seiten streben eine Vereinheitlichung von Sicherheitsstandards an und haben bereits internationale (ISO) Arbeitsgruppen etabliert. Die Arbeitssicherheit soll dadurch verbessert und die Maschinenlieferungen vereinfacht werden. Das spare Zeit und Aufwand und stärke die Wettbewerbsfähigkeit.

Mittelständischen Maschinenbau stärker einbinden
Beide Spitzenverbände fordern die politischen Vertreter von EU und den USA dazu auf, in den Gesprächen die Interessen des vor allem mittelständisch geprägten Maschinenbaus stärker zu beachten. Dessen Bedürfnisse wurden demnach bisher kaum berücksichtigt, obwohl mit 13 Prozent aller EU-Exporte in die USA der Maschinenbau mehr liefere als die Automobilindustrie.

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