08.06.2011

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EUROMAP: Neue Studie zeigt Einsparpotenziale der Kunststoffverarbeitung auf

"Unsere Branche kann bis zum Jahr 2020 den maschinenspezifischen Energieverbrauch um etwa 20 Prozent reduzieren", freut sich Bernhard Merki, Präsident von EUROMAP, dem Dachverband europäischer Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen. Laut einer von EUROMAP in Auftrag gegebenen und kurz vor Fertigstellung befindlichen Studie, sei die Energieeinsparung vergleichbar mit dem Jahresstromverbrauch aller privaten Haushalte der Stadt Hamburg. "Diese beachtliche Einsparung ist möglich, obwohl etwa ein Drittel des Energieverbrauches ein konstanter, nicht beeinflussbarer Anteil ist, der allein beim Aufschmelzen von Kunststoffen nötig ist".

Die in der Studie aufgezeigten Einsparpotenziale würden damit eindeutig die strengen Kriterien der Europäischen Kommission erfüllen. Die Studie zeige technologische Trends im Zusammenhang mit Energieeffizienz auf, insbesondere in den Bereichen Blasformen, Extrusion, Spritzgießen und Thermoformen. Die Ergebnisse der Studie beruhen auf einer systematischen Befragung europäischer Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen und von verarbeitenden Unternehmen. Sie setze sich mit den gängigen Referenzstudien auseinander und lege entscheidende Statistiken zu Grunde. Eine Veröffentlichung ist schrittweise ab Sommer 2011 vorgesehen.