30.09.2010

Sprimag Spritzmaschinenbau GmbH & Co. KG

Einsparungen durch Verkürzung der Umrüstzeiten

Sprimag Spritzmaschinenbau GmbH & Co. KG präsentiert auf der diesjährigen K2010 in Düsseldorf neue Denkansätze zur Beschichtung von Gummi-Metall-Beschichtung.

Die seit einigen Jahren im Hause Sprimag produzierte Anlagentechnik zur spritztechnischen Produktion von Metallteilen mit Adhesiveschichten, die in weiteren technologischen Verfahren zu gummi-metallischen Vibrationsabsorberteilen verarbeitet werden, wird mit neuen Denkansätzen konfrontiert.

Ausgehend von einem bewährten Prozess mit hohen gefertigten Stückzahlen pro Zeiteinheit sind heute weitere Aufgabenstellungen und Anforderungen aktuell. Da auch in dieser Branche die Produktionsmengen pro Auftragslos geringer werden, steigen gleichsam die Stillstandzeiten für Rüstzeiten und Produktumstellungen.

Um diese Umrüstzeiten zu minimieren und gleichzeitig optimierte Einstellungen hinsichtlich Produktqualität und reduziertem Adhesive-Overspray zu erreichen, wurde von Kundenseite an Sprimag die Anforderung herangetragen im Spritzprozess des Primers und des Covers kompakte Lackierroboter einzusetzen. Diese sollten zwingend über Bürstreinigungseinheiten verfügen, um die Reinigungszeiten mittels manueller Reinigungszugriffe zu reduzieren.

Bei zeitgleicher Verwendung des von Sprimag unlängst neuentwickelten Spritzapparates S-7 mit Schnellwechselplatte, bleibt die voreingestellte Position erhalten und ermöglicht dadurch die Rekonstruierung der fest programmierten Spritzposition. Mit der Schnellwechselplatte ist eine einfache Trennung des Spritzapparate-Körpers von den übrigen Versorgungselementen möglich, die Reinigung und der Austausch kann schnell und einfach erfolgen. Mit Hilfe des Roboters kann die voreingestellte, optimale Spritzposition wieder hergestellt werden. Zudem bringt der Einsatz eines Roboters weitere Vorteile mit sich, so kann die ideale, ergonomische Position zum Wechseln und Reinigen des Spritzapparates angefahren werden.

Hierdurch wird eine sehr bedienerfreundliche Anlagentechnik erzielt, die Nebenzeiten werden deutlich minimiert, die Produktionsqualität steigert sich und Nachjustierungen sind nicht mehr erforderlich. Durch die erhöhte Laufleistung steigt die Effektivität und sinken letztlich die Produktionskosten pro Bauteil.

Sprimag informiert auf der Kunststoffmesse K2010 über diese und weitere neue Denkansätze im Lackierbereich. Die Messe findet vom 27. Oktober bis zum 03. November 2010 in Düsseldorf statt, der Sprimag Stand auf dem ein kleiner Lackierroboter in Aktion präsentiert wird, finden Sie in Halle 4, Stand A15.