12.03.2010

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Elastogran: PUR mit vielfältigen Anwendungen beim Interieur

Feine, detailgetreue Beschichtungen mit PUR nutzen Designer, um das Automobilinterieur edel und angenehm erscheinen zu lassen. Auf Türgriff, Instrumententafel oder Mittelkonsole bestechen PUR-Anwendungen mit angenehmer Haptik und Optik sowie langer Lebensdauer. Konturen lassen sich detailgetreu abbilden und die Designfreiheit ist hoch.

Neben PUR-Systemen für die Instrumententafel oder das Lenkrad sind vor allem thermoplastische Polyurethan Elastomere stark gefragt. Eine der neuesten Entwicklungen ist das besonders weiche, aliphatische Elastollan für Türinnengriffe, die sich durch ihren Soft-touch auszeichnen. Gleichzeitig sollen diese speziellen TPU-Varianten dauerhafte Lichtechtheit und UV-Beständigkeit garantieren. Eine nachträgliche Lackierung sei somit nicht mehr nötig, auch nicht bei hellen Farben.

Mit einem Finish aus Elastollan gewinnen auch bisher kaum wahrgenommene Bauteile hinsichtlich Optik und Haptik, beispielsweise Mittelkonsolen. Mit Hilfe des Zweikomponenten-Spritzgießens können großflächige und komplexe Bauteile mit einer der Slush-Haut vergleichbaren Oberfläche und Haptik gefertigt werden. Auch hier ist dank hoher Lichtechtheit eine nachträgliche, aufwendige Lackierung nicht erforderlich, was wiederum die Kosten senkt, verspricht die BASF-Unit Polyurethane, die ehemalige Elastogran. Das Ergebnis sei in jedem Fall ein perfektes Formteil, das mit seiner Oberfläche so funktionale Innenraum-Elemente verbindet wie Ablagefach, Aschenbecher, Cupholder-Rollo und die Schaltabdeckung. Und es weist mit seiner weichen Oberfläche eine hochwertige Soft-touch-Haptik auf, wenn man es mit Bein oder Hand berührt.

Mit PUR ist die Gestaltungsfreiheit besonders groß: Ein spezieller Vorzug der Elastoskin-Sprühhaut ist die überzeugende haptische Anmutung. Sowohl die Berühr- wie auch die Druckhaptik halten strengen Kriterien stand und sorgen für eine weiche, angenehme Oberfläche. Daneben bietet Elastoskin laut Anbieter auch eine gute Entformbarkeit, hohe Alterungsbeständigkeit und genaue Abbildbarkeit der Konturen. Außerdem sind Zweifarbigkeit, eine matte Oberfläche und die Integration zusätzlicher Bauteile im Sprühprozess möglich. Mit dem PUR-System lässt sich zudem die Reaktivität exakt einstellen und das Laufverhalten des Werkstoffs im Werkzeug steuern. Damit erreicht man flächendeckend eine gleichmäßige Hautdicke.

Weitere Informationen: www.polyurethanes.basf.de

VDI-Tagung „Kunststoffe im Automobilbau“, 17.-18. März 2010, Mannheim, Stand 58