03.03.2014

GRAFE Advanced Polymers GmbH

Elektrisch leitfähige Produkte von GRAFE – nun auch PAK reduziert

Zum Schutz der Verbraucher müssen elektrisch leitfähige Produkte hohe gesetzliche Anforderungen erfüllen. Sobald ein Hautkontakt entsteht, sei es auch nur ein kurzzeitiger, müssen Grenzwerte bezüglich maximaler PAK-Konzentrationen im Werkstoff gewährleistet werden. Der Unternehmensgruppe GRAFE ist es gelungen, PAK arme leitfähige Compounds gemäß GS Kennzeichnung Kategorie 1-2 zu entwickeln.


Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind eine Gruppe organischer Verbindungen, welche als Umweltgifte und damit schädigend für den Menschen eingestuft werden. Substanzen dieser Stoffklasse entstehen hauptsächlich bei der unvollständigen Verbrennung organischer Materie, weshalb PAK´s auch in Industrierußen für die Leitfähigkeitsmodifizierung von Polymeren angereichert sind. Um ein Gefährdungspotential durch PAK in kunststoffbasierten, elektrisch leitfähigen Verbraucherprodukten beurteilen zu können, gilt die einheitliche Prüfrichtlinie entsprechend der GS-Kennzeichnung. Das GS-Kennzeichen gibt in Abhängigkeit von dem Einsatzzweck eines Produktes die maximale Konzentration von PAK, bezogen auf dessen Masse, vor. PAK´s werden vor allem über Hautkontakt, Nahrung und die Atemluft vom Menschen aufgenommen. So darf beispielsweise nach Kategorie 2 der GS-Kennzeichnung die Summe aller PAK in einem Material nicht größer als 10 mg/kg sein und das besonders kritische Benzo[a]pyren einen Grenzwert von 1mg/kg nicht überschreiten.


In diesem Zusammenhang wurde durch die GRAFE Polymer Technik GmbH ein neues Produktprogramm im Bereich der rußmodifizierten, elektrisch leitfähigen Polymercompounds entwickelt. Charakteristisch für alle Produkte dieser Serie ist die Einhaltung der PAK-Grenzwerte nach GS-Kennzeichnung/ Kategorie 1-2.