17.12.2014

Fachhochschule Erfurt

Elektrofahrzeug für Erforschung nachhaltiger Mobilität

BMW i3 für die Erforschung der Parameter eines adaptiven Reichweitenmodells und elektromobile Applikationen in Fuhrparks.

Die Fachrichtung Verkehrs- und Transportwesen der Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr der Fachhochschule Erfurt hat seit Kurzem ein Elektrofahrzeug im Bestand. Die Forscher um Prof. Dr.-Ing. Uwe Adler (Straßenfahrzeugtechnik) nahmen den BMW i3 freudig entgegen und werden ihn künftig für ihre Aktivitäten in Lehre und Forschung im Themenfeld Nachhaltige Mobilität einsetzen.

Der PKW und die dazugehörige Ladeinfrastruktur, gefördert durch das Thü-ringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie (TMWAT, jetzt Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) im Rahmen des Förderprogramms Elektromobilität Thüringen, sollen im Teilprojekt SCL-PaMelA (Parameter eines adaptiven Reichweitenmodells und elektromobile Applikationen in Fuhrparks) der Fachhochschule Erfurt eingesetzt werden. Zum Kern dieses Projektes gehören Untersuchungen zu den Einflussfaktoren auf die Reichweite von Elektrofahrzeugen. Mit Versuchen und Messfahrten wollen die WissenschaftlerInnen ermitteln, wie sich verschiedene Einflussfaktoren auf die Reichweite und damit die Einsatzfä-higkeit von Elektrofahrzeugen unter realen Bedingungen auswirken.

Das Förderprogramm Elektromobilität Thüringen des TMWAT dient der Flankierung von Thüringer Forschung- und Entwicklungsprojekten zur Elektromobilität, die auf Bundesebene eine Förderung erhalten. Es ergänzt gewissermaßen die Förderung von Fahrzeugen, die es auf Bundesebene so nicht gibt. Da solche Fahrzeuge aber notwendig sind, um bestimmte Untersuchungen durchführen zu können, schafft das Förderprogramm die entsprechenden Grundlagen, überhaupt mit konkreten Fahrzeugen forschen zu können.

Das Teilprojekt SCL-PaMelA ist Bestandteil des Forschungsprojekts „SMART CITY LOGISTIK Erfurt“, das von einem Konsortium aus 8 Thüringer Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen bearbeitet wird. Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Programms „IKT für Elektromobilität II“, gefördert.

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