14.03.2013

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Engel: Medizintechnikkonferenz med.con mit mehr als 130 Teilnehmern

Mit mehr als 130 Teilnehmern be­scher­te die Medizin­technik­konferenz med.con Ende Februar dem Engel Deutschland Technologieforum Stuttgart ein volles Haus. Damit fungierte die neue Engel Nieder­las­sung schon vor der offiziellen Er­öff­nung im April als Kommuni­kations­platt­form für die Spritzgießindustrie.

Nicht nur aus dem Südwesten Deutschlands reisten Medizin­technik­experten zur Konferenz nach Wurmberg. Claus Wilde, Leiter der neuen Niederlassung, und Christian Pum, CSO der Engel Holding in Österreich, konnten auch zahlreiche Gäste aus nördlicheren Regionen sowie aus Italien, Österreich und der Schweiz begrüßen. Auf sie wartete ein Mix aus Fachvorträgen, Live-Demonstrationen und Networking und zudem ein Einblick in das umfassende Angebot von Engel an seinem neuen Standort. "Wir haben in Wurmberg das größte Technikum einer Engel Niederlassung", so Claus Wilde. "Mit regelmäßig wechselnden Exponaten können wir unseren Kunden und Gästen bei jedem Besuch etwas Neues präsentieren. Viele Produkt- und Technologieinnovationen werden künftig besonders früh bei uns für Kundenversuche zur Verfügung stehen."

"Reinheit trifft Effizienz"
Vier Medizintechnikanwendungen und insgesamt sieben Fertigungszellen präsentierte das Engel Deutschland Technologieforum Stuttgart zur med.con. Besonders viel Aufmerksamkeit erfuhr die Herstellung von Pharmabehältnissen auf einer Engel e-victory 440/120 Spritzgießmaschine im inject2blow Verfahren - eine Deutschland­premiere; erst im Herbst vergangenen Jahres stellten die Entwicklungs­partner Engel und Cantoni die Innovation vor. "Durch die Integration des Spritzgieß- und Blasformprozesses in einem Spritzgießwerkzeug erreichen wir ein Höchstmaß an Effizienz", betont Christoph Lhota, Leiter der Engel Business Unit medical. "Auch kleine Losgrößen können extrem wirtschaftlich gefertigt werden. Vor allem aus den Branchen Pharmazie und Health Care bearbeiten wir aktuell viele Anfragen."

Den Trend zu Hochleistungsanwendungen unter Reinraumbedingungen demonstrierte die med.con mit der Herstellung von Spritzenzylindern auf einer vollelektrischen ENGEL e-motion 940/200 T Spritzgießmaschine. Die Engel e-motion Baureihe wurde laut Engel konsequent an die Anforderungen von Hochleistungs- und Schnell­lauf­an­wend­ungen angepasst. Neue konstruktive Konzepte sorgen demzufolge dafür, dass selbst bei maximaler Leistung die Partikel- und Wärmelast nicht ansteigt. Der Werkzeugraum der Engel e-motion Maschine war als Reinraum gekapselt, realisiert von Engel Partner Max Petek Reinraumtechnik.

Um kurze Zykluszeiten ging es auch beim Spritzgießen von Nadelhaltern auf einer Engel e-motion 310/100 T, die mit einer Hochgeschwindigkeits­automation von Hekuma ausgestattet war, sowie bei der Herstellung von filigranen Membranen aus Flüssigsilikon auf einer Engel victory 330/120 LIM Spritzgießmaschine.

Referenten mit Tipps für die betriebliche Praxis
Aktuelle Anforderungen, Erfolgsfaktoren und Marktchancen standen im Mittelpunkt der Fachvorträge. Zudem gaben die Referenten wertvolle Tipps für die betriebliche Praxis. Die Redner waren: Prof. Thomas Seul von der Fachhochschule Schmalkalden, Hansjörg Keusgen von Foboha, Timo Steinebrunner von Braunform, Martin Jungbluth von Max Petek Reinraumtechnik sowie Christoph Lhota und Prof. Georg Steinbichler von Engel.

Am Abend servierte Engel seinen Gästen österreichisch-schwäbische Fusionsküche und heizte mit Soul- und Reggae-Klängen von moojah kräftig ein.


Weitere Informationen: www.engelglobal.com

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