05.02.2010

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Ensinger: Peter Bongardt geht in den Ruhestand

Peter Bongardt hat sich in der Kunststoffbranche nicht nur durch Seminare und Veröffentlichungen einen Namen gemacht. Mit seinem Fachwissen und Engagement konnte er auch in der Praxis einiges bewegen. Nun geht der 64-jährige Ingenieur in den Ruhestand.

Nach seinem Maschinenbau-Studium an der TU Dresden sammelte Bongardt Erfahrungen in verschiedenen Betrieben der Zulieferindustrie, bevor er 1989 noch vor dem Mauerfall in den Westen kam und bei ENSINGER eine zweite Karriere startete. Am Standort Nufringen konzentrierte er sich auf die Beratung bei der Entwicklung neuer Kunststoffanwendungen. "Unsere Kunden waren von Anfang an von der Präzision Ihrer Arbeit begeistert", hob Unternehmensgründer Wilfried Ensinger bei der Verabschiedung hervor.

Auch auf Konferenzen war Peter Bongardt gefragt. Insbesondere über Hochtemperatur- und Gleitkunststoffe sowie Anwendungen in der Medizintechnik hat er zahlreiche Vorträge gehalten, beispielsweise im Süddeutschen Kunststoffzentrum (SKZ), beim Deutschen Industrieforum für Technologie (DIF) oder an den Universitäten Kassel und Erlangen.

Im Februar beginnt für den passionierten Radfahrer die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Die Geschäftsführer Klaus Ensinger und Dr. Roland Reber dankten Peter Bongardt für seinen außergewöhnlichen Einsatz. Dr. Thomas Wilhelm, Leiter der Sparte Halbzeuge, bezeichnete den Kunststoffexperten aufgrund seiner Beharrlichkeit als "Querdenker im besten Sinne des Wortes."

Für die anwendungstechnische Beratung und Kundenschulung ist bei ENSINGER ein vierköpfiges Team zuständig, das von Rainer Gottschalk geleitet wird. Zuletzt ist als Nachfolger von Peter Bongardt der Diplom-Ingenieur Holger Werz hinzugekommen.

Weitere Informationen: www.ensinger-online.com