27.06.2014

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Ensinger: Thermisches Isolierprofil aus sortenreinem PA66-Recyclat zur Verbesserung der Ökobilanz von Gebäuden

Seit einigen Wochen ist insulbar RE von Ensinger auf dem Markt. Seine Besonderheit: Das Isolierprofil, das als thermische Trennung zwischen Innen- und Außenschale der Metallrahmen von Fenstern, Türen und Fassaden eingesetzt wird, besteht zu 100 Prozent aus sortenreinem PA66-Recyclat. Beim Kunststoff-Spezialisten Ensinger wird der hochwertige Werkstoff in einem Upcycling-Prozess so aufgewertet, dass seine Eigenschaften direkt mit Neumaterial vergleichbar sind, teilt das Unternehmen mit.

So ist insulbar RE - wie auch die klassische insulbar-Produktlinie von Ensinger - demzufolge hoch wärmedämmend und hilft demnach, Energie und Kosten für die Raumbeheizung oder -kühlung einzusparen. In der Herstellphase würden 85 Prozent weniger Treibhausgase entstehen, zudem würden 89 Prozent weniger fossile Ressourcen verbraucht. Das belegt demnach nun die vom Institut für Fenstertechnik (ift) Rosenheim ausgestellte und zusätzlich von einem unabhängigen Gutachter gegengeprüfte Environmental Product Declaration (EPD).

"Die ausgezeichneten Werte in der Umwelt-Produktdeklaration unterstreichen, dass Systemhersteller und Verarbeiter im Fenster- und Fassadenbau mit insulbar RE gut gerüstet sind für aktuelle und zukünftige Anforderungen, gerade weil Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spielt", erklärt Dr. Michael Möller, Research and Material Development bei Ensinger. "Die EPD bietet Planern, Architekten und Bauherren zudem eine verlässliche Datenbasis zur Verbesserung der Umweltbilanz eines Gebäudes."

Die EPD bildet die Grundlage der ökologischen Gebäudebewertung. Sie umfasst gemäß der internationalen Normen EN ISO 14025:2011 und EN 15804:2012 alle relevanten Informationen zu den Umwelteinflüssen eines Produkts über den gesamten Lebenszyklus hinweg - von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling. Die Daten einzelner EPDs lassen sich so vergleichen und im "Baukastensystem" zur Umweltbilanz eines Gebäudes zusammenführen.

ISO-Typ-III-Deklarationen werden bei vielen Ausschreibungen von Gebäuden gefordert, insbesondere bei öffentlichen Bauten oder großen Investorenprojekten. Denn gemäß den Standards von LEED, BREEAM, BNB, DGNB oder ähnlichen Zertifizierungssystemen wird auf Basis der EPDs der gesamte Bauprozess und die dabei verwendeten Baumaterialien in ökologischer, ökonomischer und funktionaler Hinsicht klassifiziert.

Ensinger stellt bei der Herstellung von insulbar RE die Einhaltung der gewohnten hohen insulbar-Qualitätsstandards nach DIN ISO 9001:2008 lückenlos sicher. Neben ihrer Energieeffizienz überzeugen die recycelten Isolierprofile mit ihren guten mechanischen Eigenschaften, gewohnten Parametern in Beschichtungsprozessen, ihrer Langlebigkeit und dauerhaften Funktionssicherheit, die man vom Werkstoff PA66 kennt. So ist ein problemloser Wechsel von insulbar auf insulbar RE jederzeit möglich.

Über insulbar
Die Ensinger GmbH zählt sich weltweit zu den führenden Entwicklern und Produzenten von Wärmedämmprofilen für den Fenster-, Türen- und Fassadenbau. Die unter dem Markennamen "insulbar" geführten Profile erzeugen eine thermische Trennung der Innen- und Außenschalen von Metallrahmen. Isolierungen mit insulbar-Profilen erzielen laut Anbieter beste Werte hinsichtlich Energieeinsparung und Heiz- bzw. Kühlkostenersparnis. Sie sind bereits seit über 30 Jahren international im Einsatz.

Über Ensinger
Die Ensinger-Gruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Compounds, Halbzeugen, Profilen und technischen Teilen aus Konstruktions- und Hochleistungskunststoffen. Ensinger bedient sich einer Vielzahl von Herstellungsverfahren, v.a. Extrusion, mechanische Bearbeitung und Spritzgießen. Mit insgesamt 2.100 Mitarbeitern an 27 Standorten ist das Familienunternehmen in allen wichtigen Industrieregionen weltweit mit Fertigungsstätten oder Vertriebsniederlassungen vertreten.

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