03/04/2014

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Ettlinger: Spezialmaschinenbauer feiert 30-Jähriges - Erweiterung der Produktionskapazität in Königsbrunn

Mit Beginn dieses Jahres blickt die Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH mit Stammsitz Königsbrunn bei Augsburg auf mittlerweile 30 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Gestartet im Dezember 1983 als Ein-Mann-Betrieb, konzipierte der Maschinenbauingenieur Roderich Ettlinger zwei Spritzgießmaschinen, maßgeschneidert für einen schwedischen Kunststoffverarbeiter. Damit legte er zugleich den Grundstein für die heute aktuelle Baureihe "srm": Mit Schließkräften im Bereich von 2.000 bis 30.000 kN eignen sich diese Spritzgießmaschinen laut Anbieter im Besonderen für die wirtschaftliche, energieeffiziente Herstellung großer und schwerer Kunststoffteile wie Kunststoffpaletten, großen Fittings oder Schachtsystemen bis zu einem Gewicht von rd. 100 kg. Seit 2004 erweitern Hochleistungs-Schmelzefilter der Baureihe "ERF" das Produktspektrum, zugeschnitten speziell für das prozesssichere Aufbereiten stark verschmutzter Recycling-Kunststoffe.

2010 hat Roderich Ettlinger dann seine Firmenanteile nach 27 Jahren erfolgreicher Unternehmertätigkeit auf seinen Sohn Thorsten und auf Volker Neuber übertragen, die seitdem die technische und kaufmännische Weiterentwicklung des Unternehmens verantworten. Einhergehend mit dem schrittweisen Auf- und künftig weiterhin konsequent betriebenen Ausbau der internationalen Präsenz, investiert Ettlinger im Jubiläumsjahr auch erneut in den Stammsitz Königsbrunn. "Hier erweitern wir die Produktionskapazität; veranschlagt sind dafür rd. 1,5 Mio. Euro. Die für den Herbst d. J. geplante Inbetriebnahme des Erweiterungsneubaus werden wir gleichzeitig offiziell als Firmenjubiläum mit einer Kundenveranstaltung begehen", berichtet Volker Neuber.

Die Spritzgießmaschinen der Baureihe srm von Ettlinger basieren auf einem durchgängigen Baukastensystem. "Dadurch können wir kostengünstige Lösungen und flexible Maschinenkonzepte für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche anbieten, meist als schlüsselfertige Komplettlösungen von der Materialdosierung bis hin zum voll automatisierten Abtransport der Fertigteile. Und mit unseren kontinuierlich arbeitenden, patentierten ‚ERF‘-Hochleistungsfiltern fürs Kunststoffrecycling befreien wir Schmelzen selbst von so schwierig handhabbaren Verunreinigungen wie hohen Anteilen an Papier, Aluminium, Holz oder auch Silikonen", erläutert Thorsten Ettlinger die Produktlinien des Unternehmens. Als jüngste Entwicklung hat Ettlinger auf der K 2013 den neuen "ECO"-Schmelzefilter präsentiert. Basierend auf der bewährten ‚ERF‘-Technologie, eignet sich dieser Filter insbesondere für die Folien- und Plattenherstellung sowie fürs PET-Recycling.

Heute, 30 Jahre nach der Unternehmensgründung, ist aus dem Ein-Mann-Betrieb ein weltweit agierendes Unternehmen mit lokalen Partnern in Amerika, Asien, Russland und der Türkei erwachsen. 2013 hat Ettlinger auch ein eigenes Tochterunternehmen in Wheaton/Chicago in Nordamerika gegründet. "Von Ettlinger North America LP profitieren unsere Kunden in den USA und in Kanada. Das hat zu einem weiteren Anstieg der Nachfrage geführt, weshalb wir auch dort bereits größere Räumlichkeiten planen. Im asiatischen Wirtschaftsraum, wo wir bislang bevorzugt den japanischen Markt bedient haben, gehen wir nun gezielt weitere Märkte an, insbesondere China", zeichnet Volker Neuber den weiteren Expansionskurs vor.

Über Ettlinger
Die Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH wurde 1983 gegründet und ist weltweit aktiv. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Königsbrunn bei Augsburg. Kernkompetenz ist die Entwicklung und Fertigung von Spritzgießmaschinen und Hochleistungsschmelzefiltern. Die Spritzgießmaschinen sind besonders geeignet für die Produktion von Kunststoffteilen mit Gewichten von bis zu 100 Kilogramm - beispielsweise Kunststoffpaletten, Fittings oder Schachtsysteme. Im Bereich der Schmelzefiltrierung stellt das Unternehmen kontinuierlich arbeitende Hochleistungsschmelzefilter für besonders stark verunreinigte Kunststoffe her. Aus allen gängigen Polymeren können Verschmutzungen wie Papier, Aluminium, Holz, Silikone sowie höher aufschmelzende Kunststoffe herausgetrennt werden.

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