02/07/2015

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Evonik: Ausbau der C4-Kapazitäten in Marl und Antwerpen

Evonik Industries hat seine Kapazitäten bei C4-basierten Produkten ausgebaut und neue Produktionsanlagen in Antwerpen planmäßig in Betrieb genommen. Auch im Chemiepark Marl werden die C4-Kapazitäten ausgebaut. Dafür hat das Unternehmen an den beiden Standorten insgesamt einen dreistelligen Millionen-Betrag (Euro) investiert.

Die neuen Anlagen führen unter anderem zu einem Ausbau der Kapazitäten für Butadien in Antwerpen, für den Weichmacher-Alkohol Isononanol (Marl). Der weltweite Bedarf für diese Produkte steigt laut Evonik nach Marktanalysen um zwei bis fünf Prozent im Jahr. "Mit den Erweiterungen unserer C4-Kapazitäten und den notwendigen und wichtigen Investitionen in die Rohstoffversorgung unserer Standorte stärken wir unsere Marktpositionen nachhaltig. Zugleich unterstützen wir die Wachstumspläne unserer Kunden in Europa und weltweit", erklärte Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik.

Butadien wird vor allem in Synthesekautschuken zum Beispiel bei der Herstellung von Reifen eingesetzt. Darüber hinaus gibt es ein breites Anwendungsspektrum für Elastomere und Kunststoffe. Isononanol (INA) wird als Alkohol-Komponente überwiegend bei der Herstellung von PVC-Weichmachern verwendet. Weichmacher auf der Basis von INA zeichnen sich durch exzellente Eigenschaften sowohl in der Plastisol- als auch in thermoplastischen Verarbeitungen aus.

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