22.08.2013

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Evonik: EAA nimmt Extrusionsanlage in Südafrika in Betrieb

Im August startet Evonik Acrylics Africa (EAA) mit der Produktion von extrudierten "Plexiglas" Platten in Elandsfontein, Johannesburg. Mit zunächst 20 Mitarbeitern und einer neuen Extrusionsanlage sollen einige tausend Tonnen Halbzeuge pro Jahr für den afrikanischen Markt hergestellt werden. Die nach internationalen Qualitätsstandards gefertigten Produkte umfassen neben Standardformaten auch Sondergrößen.

Marktposition stärken
"Wir haben in den vergangenen Jahren im südlichen Afrika die Markenbekanntschaft von ‚Plexiglas‘ Platten kontinuierlich mit dem Ziel ausgebaut, Marktführer in dieser Region zu werden", erklärt Holger Morhart, Geschäftsführer Evonik Acrylics Africa. Zu diesem Zweck ist die Evonik Industries AG im Mai 2012 ein Joint Venture mit dem südafrikanischen Kunststoffverarbeiter Ampaglas Plastics Group, einem der größten Hersteller extrudierter Kunststoffe im südlichen Afrika, eingegangen. Seitdem haben die Partner unter dem Namen Evonik Acrylics Africa das Vertriebsnetz weiter ausgebaut. Im August startet nun die Produktion im Werk in Elandsfontein. "Wenn wir vor Ort produzieren, sind wir flexibler, können schneller auf Kundenwünsche reagieren und ihnen wettbewerbsfähigere Produkte und besseren Service anbieten", sagt Morhart.

Als Absatzmärkte im südlichen Afrika gelten vor allem die Marktsegmente Bau & Architektur, Signage, Lighting Technologies sowie Möbel-, Messe- und Ladenbau. "Plexiglas" eignet sich nach Anbieterangaben durch seine Materialeigenschaften im besonderen Maße für die starke Sonnenstrahlung in der Region: UV-Strahlung lässt Kunststoffe vergilben und spröde werden - "Plexiglas" ist durch seinen speziellen chemischen Aufbau dagegen geschützt und ermöglicht gleichzeitig eine hohe Lichttransmission. Für die farblosen "Plexiglas" Halbzeuge garantiert Evonik daher bis zu 30 Jahre Vergilbungsfreiheit, für eingefärbte Produkte bis zu zehn Jahre Farbechtheit. Der Werkstoff kann in allen üblichen thermoplastischen Verfahren verarbeitet werden und ist zu 100 Prozent wiederverwertbar.

Die Evonik Industries AG hat im Mai 2012 gemeinsam mit dem südafrikanischen Kunststoffverarbeiter Ampaglas Plastics Group das Joint Venture Evonik Acrylics Africa (EAA) gegründet. Evonik hält 51 Prozent der Anteile, Sitz der Gesellschaft ist das südafrikanische Elandsfontein, Johannesburg.

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