20.09.2010

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Evonik beschließt Verkauf des Carbon Black-Geschäfts

Mit seinem Carbon Black-Geschäft ist der Konzern nach eigenen Angaben die globale Nummer zwei im Wettbewerb und verfügt über starke Produkt­marken. Die Aktivitäten mit insgesamt 1700 Mitarbeitern in zwölf Ländern umfassen einen Umsatz von rd. 1 Mrd EUR.

Laut Evonik wird Carbon Black nach dem Einbruch des Marktes im Krisenjahr 2009 bereits 2010 wieder an das gute Ergebnisniveau von 2008 anknüpfen können. Klaus Engel: "Aus einer Position der Stärke heraus nutzen wir jetzt aktiv die Gelegenheit, Carbon Black neue Perspektiven zu eröffnen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit einem neuen Eigentümer die weltweite Präsenz von Carbon Black abzusichern und auszubauen."

Evonik nimmt nach eigenen Angaben in rd. 80 % seines gesamten Chemiegeschäfts marktführende Positionen ein. Seit Ende 2009 setzt der Konzern auf eine strategische Neuausrichtung und hat eine weitere Fokussierung des Portfolios sowie eine stärkere Konzentration der Investitionen auf wesentliche Wachstumsmärkte angekündigt. Die strategische Portfolio-Entwicklung erfolgt entlang der drei globalen Megatrends Ressourcen­effizienz, Gesundheit und Ernährung sowie Globalisierung von Technologien.

Das Carbon Black-Geschäft wurde bereits rechtlich verselbständigt und gehört nicht mehr zum Kerngeschäft von Evonik Industries. Seit Jahresanfang hatte das Unternehmen die Optionen für Carbon Black mit Blick auf eine werthaltige Weiterentwicklung dieses Geschäfts intensiv geprüft. Zur Vorbereitung des Verkaufsprozesses hat Evonik jetzt eine Investment­bank beauftragt.

Evonik produziert und vertreibt Carbon Black für die Reifen- und Gummiindustrie und als Pigmentruße für die Verwendung u. a. in Lacken, Kunststoffen, Druckfarben und Tonern.

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