28.05.2014

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Evonik weiht Anwendungstechnik für Reifen und Gummianwendungen in Wesseling ein

Damit vereint das Unternehmen die weltweit größte Produktion für gefällte Kieselsäure sowie Forschung und Anwendungstechnik an einem Standort. Für den Neubau hat Evonik nach eigenen Angaben einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investiert. In dem in nur 13 Monaten Bauzeit errichteten Gebäude arbeiten seit Oktober 2013 34 technische und wissenschaftliche Mitarbeiter.[image_0] Dr. Johannes Ohmer, Leiter des Geschäftsbereiches Inorganic Materials von Evonik, Willy Harren, stellvertretender Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Thomas Wessel, Mitglied des Vorstandes der Evonik Industries AG, Hans-Peter Haupt, Bürgermeister der Stadt Wesseling, Dr. Gerd Wolter, Standortleiter Wesseling von Evonik und Dr. Jens Kiesewetter, Leiter der Anwendungstechnik für Reifen und Gummianwendungen von Evonik (v. l. n. r., siehe Foto), eröffneten das neue Gebäude für die Anwendungstechnik für Reifen und Gummianwendungen am Standort Wesseling mit dem Durchschneiden eines Gummibandes. "Vereint und gestärkt werden die Mitarbeiter in Wesseling nun gemeinsam mit ihren Kollegen weltweit noch gezielter und effizienter an qualitativ hochwertigen Produkten und Zukunftsideen arbeiten, mit denen wir mit unseren Kunden weltweit wachsen wollen." sagte Dr. Johannes Ohmer. Von Wesseling aus liefert Evonik gefällte Kieselsäure weltweit an die Reifenindustrie. Bisher waren bereits die Produktion und die Forschung für Silica in Wesseling ansässig. Auf 2500 m2 werden in dem neuen Gebäude der Anwendungstechnik innovative Produkte für die Gummiindustrie entwickelt und getestet. Mehrere tausend Mischungen pro Jahr unterliegen einer weltweit einheitlichen und kontinuierlich strengen Qualitätskontrolle. Auch das Gebäude setzt hinsichtlich der Ressourceneffizienz hohe Maßstäbe, so Evonik. Geheizt wird es mit der Abwärme aus der Kieselsäureproduktion im Werk.Um regionale Märkte besser mit hochwertigen Produkten und Lösungen versorgen zu können und näher an seinen Kunden zu sein, baut Evonik die Kapazitäten weltweit kräftig aus. Erst im März 2014 eröffnete das Unternehmen eine erweiterte Anlage für gefällte Kieselsäure in Thailand, im Mai 2013 war mit der Planung einer neuen Anlage in Brasilien begonnen worden und noch in diesem Jahr soll im US-amerikanischen Chester eine erweiterte Anlage in Betrieb gehen. Allein bis Ende 2014 sollen die Kapazitäten der globalen Kieselsäurekapazitäten von Evonik um etwa 30 % im Vergleich zu 2010 zunehmen.

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