16.10.2014

Bergische Universität Wuppertal

Förderung der Arbeitsfähigkeit von Arbeitnehmern

Der Anteil älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird infolge des demografischen Wandels immer größer. Die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit – vor allem von älteren Beschäftigten – zu erhalten und zu fördern, ist eine große Herausforderung für Unternehmen und Politik. Aktuelle Erkenntnisse zur Förderung der Arbeitsfähigkeit stehen im Mittelpunkt einer Tagung von rund 100 Vertretern aus Wissenschaft und Praxis in Berlin am 20. und 21. Oktober. Veranstalter ist das deutsche WAI-Netzwerk an der Bergischen Universität Wuppertal.

Seit 2003 können Betriebe in Deutschland mit Hilfe des sogenannten „Work Ability Index“ (WAI) die aktuelle und künftige Arbeitsfähigkeit von älter werdenden Beschäftigten erfassen und bewerten. Damals wurde auf Initiative der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin das nationale WAI-Netzwerk an der Bergischen Universität gegründet.
„Der WAI-Fragebogen zur Messung der Arbeitsfähigkeit wird in Deutschland zurzeit in immer mehr Unternehmen im Gesundheits- und Demografiemanagement eingesetzt“, sagt Laura Mathiaszyk vom WAI-Netzwerk. Auf der dritten WAI-Konferenz in Berlin werden jetzt an zwei Tagen aktuelle Erkenntnisse zur Förderung der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten vorgestellt und zwischen Wissenschaftlern und Praktikern diskutiert. Die 100 Teilnehmerplätze waren bereits vor Anmeldeschluss ausgebucht.

Das WAI-Netzwerk an der Bergischen Universität Wuppertal wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit unter dem Motto „Zukunft sichern, Arbeit gestalten“ finanziell gefördert. Es hat derzeit rund 1.600 Mitglieder aus Unternehmen, Beratung und Wissenschaft.
Termin: 20. - 21.Oktober; Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Nöldnerstraße 40 - 42, 10317 Berlin.

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