25.03.2015

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Fabri-Kal: Werk für Biokunststoff-Verpackungen in Idaho geplant

Der US-amerikanische Hersteller von Kunststoffverpackungsmitteln Fabri-Kal plant die Errichtung eines neuen Produktionswerks im Bundesstaat Idaho.

Laut Medienberichten will das Unternehmen am Standort Burley rund 50 Mio. USD investieren. Vorgesehen sind einerseits Anlagen zur Produktion von innovativen Biokunststoffen auf der Basis pflanzlicher Rohstoffe, die die bislang von Fabri-Kal verwendeten PLA-Materialien ersetzen sollen. Darüber hinaus sind in dem neuen Werk Thermoformanlagen für die Verarbeitung der Bio-Kunststoffe zu Verpackungsmitteln der Marke Greenware geplant.

Den Meldungen zufolge sollen die ersten Anlagen in Burley gegen Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden. In dem neuen Werk werden zunächst etwa 50 Mitarbeiter beschäftigt, innerhalb von fünf Jahren sollen dann bis zu 100 weitere Stellen hinzukommen. Zu den geplanten Jahreskapazitäten liegen zunächst keine Angaben vor.

Fabri-Kal hat ihren Hauptsitz in Kalamazoo im US-Bundesstaat Michigan, weitere Produktionsstandorte befinden sich in Greenville (South Carolina) und Hazelton (Pennsylvania). Das Familienunternehmen verarbeitet seit den 1950er Jahren Polyethylen, Polypropylen, PET und andere Kunststoffe zu Verpackungsmitteln für die Lebensmittelindustrie, den Einzelhandel und die Gastronomie. Mittlerweile setzt das Unternehmen dabei mit seinem Label Greenware vor allem auf Bio-Kunststoffe. Fabri-Kal beschäftigt derzeit rund 900 Mitarbeiter und erreicht einen Jahresumsatz von etwa 390 Mio. USD.

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