24/11/2015

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Fimic: Selbstreinigende Schmelzefilter für LDPE, PE, PP, PS und ABS

Der italienische Schmelzefilter-Spezialist aus Carmignano di Brenta stellt aktuell zwei verschiedene Selbstreinigungssysteme vor:

Bei der diskontinuierlichen Reinigung der Siebfläche bei Erreichen des eingestellten Schmelzedruckes. Der Schaber mit zwei Messern startet die Reinigung, wenn der eingestellte Massedruck in der Kammer erreicht ist. Die Messer entfernen die Verunreinigungen, die sich am Siebe angesammelt haben und fördern diese in eine Austragskammer. Wenn der Schaber anhält, wird dort ein Ventil (luft- oder ölbetätigt) geöffnet, um die Verunreinigungen abzulassen.

Bei der kontinuierlichen Reinigung der Siebfläche mit zeitgesteuertem Auslasszyklus erfolgt die Reinigung der Siebfläche permanent und die Verunreinigungen werden über das zeitgesteuerte Ventil aus der Austragskammer abgelassen. Dieses System wird bei stark verunreinigten Materialien eingesetzt.
Die Systeme sind mit einer vollautomatischen SPS-Steuerung ausgestattet.

Verarbeitet werden können LDPE, PE, PP, PS, ABS etc. bis max. 300°C mit Ausstoßleistungen von 500 kg/h bis 6.000 kg/h (Filtergrößen 325 bis 700 mm Durchmesser).

Die geringen Materialverluste von 1 % - 2,5 % sind abhängig von der Filterfeinheit (80 bis 1.500 micron) sowie dem Verschmutzungsgrad des zu verarbeitenden Materials.

Durch die modulare Bauweise des Schmelzefilters können kurze Standzeiten (ca. 30 Minuten) bei dem Wechsel der Filtereinsätze realisiert werden. Die Intervalle für den Tausch der Filtereinsätze sind dabei abhängig vom Verschmutzungsgrad der Schmelze sowie von der Filterfeinheit.

Die Fimic-Schmelzefilter zeichnen sich laut Anbieter aus durch geringe Materialkosten für die Filtereinsätze, einen geringen Materialverlust sowie durch geringe Personalkosten.

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