19.06.2015

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Fischerwerke: Joint Venture mit Sortimo zur Entwicklung und Vermarktung nachhaltiger Bauelemente

Die fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal, bekannt vor allem für seine Befestigungssysteme, hat gemeinsam mit der Sortimo International GmbH, Zusmarshausen, einem führender Hersteller von Fahrzeugeinrichtungen und mobilen Transportlösungen, im Rahmen eines Joint Ventures die Fisco GmbH gegründet.

"Unser gemeinsames Ziel ist die Vermeidung von Verschwendung am Bau durch die optimale Ausnutzung von Materialeigenschaften, die Verbesserung der Energieeffizienz von kompletten Bausystemen und die zeitsparende einfache Montage von Bauelementen", erklärt Dr. Christian Heine, Geschäftsführer der Bereiche Vertrieb & Marketing Befestigungssysteme und neue Geschäftsfelder der fischerwerke GmbH & Co. KG.

"Sortimo und fischer bündeln ihr langjähriges Know-how und ihre Stärken als weltweit agierende Marktführer in der Entwicklung und Herstellung von Produkten aus Kunststoffen in der Fisco, um bestehende Bauelemente aus neuen Werkstoffen zu optimieren und neue innovative Bausysteme zu kreieren mit denen sich Bauwerke nachhaltiger und gleichzeitig wirtschaftlicher fertigen lassen", ergänzt Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH. "Im Zentrum der Entwicklung stehen modulare Produkt- und Systemlösungen aus neuartigen Werkstoffen wie zum Beispiel Faserverbundwerkstoffen."

Sortimo International verfügt durch seine langjährige Erfahrung bei der Herstellung von Fahrzeugeinrichtungen und mobilen Transportlösungen sowie Boxen- und Koffersystemen für Handwerk, Handel und Industrie über große Branchenkompetenz und Sachverstand hinsichtlich der Verarbeitung von Faserverbundstoffen. fischer verweist bei der Entwicklung und Produktion von Befestigungssystemen und kinematischen Bauteilen für den Fahrzeuginnenraum aus Kunststoff auf große Erfahrungen in der Werkstofftechnologie und der Realisierung innovativer Lösungen besonders im Bauwesen. Darüber hinaus verfüge fischer seit Jahrzehnten über internationales Prozess-Know-how bei Montage- und Installationsabläufen auf Baustellen.

"Im Rahmen unseres Joint Ventures werden wir mit der Fisco GmbH zunächst nachhaltige Bauelemente entwickeln und vermarkten, die bislang noch aus anderen Materialien bestehen", erklärt Dr. Heine. Die Produkte bieten mit der Verwendung neuer Werkstoffe hohe technische Leistungseigenschaften, z.B. thermische Trennung zur Erhöhung der ökologischen Gebäudeeffizienz. Sie sollen einfach zu verarbeiten sein und funktionsintegrierende Systemlösungen bieten. Das soll u.a. die Anzahl von Einzelteilen bei der Installation reduzieren und die Wertschöpfung im Montageprozess durch weniger Arbeitsschritte und die Vermeidung von Fehleranfälligkeit steigern. Gleichzeitig lasse sich die Verschwendung von Ressourcen deutlich reduzieren.

Dazu wurde am Standort Zusmarshausen eine neue Anlage installiert mit der die ersten Fisco-Produkte aus harzgetränkten Glasfasergarnen im Pultrusionsverfahren hergestellt werden.

"Zusammen mit einem weiteren Partner arbeiten wir aktuell an der Entwicklung von vorgefertigten Außenschichten aus glasfaserverstärkten Kunststoffen zur Steigerung der Energieeffizienz von Fenstern. Dieses Produkt stellen wir noch in diesem Jahr vor", gibt Günther Hirt, Projektleiter des neuen Joint Ventures, einen Ausblick auf die Zukunft.

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