18.01.2015

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Flexible Kfz-Kühlmittelrohre aus Polyamid

Während die Tristone Flowtech Group langkettige Zytel PA612-Polyamide (Long Chain Polyamide, LCPA) für ein flexibles Rohr wählte, spezifizierte Teklas Kauçuk AS ein glasfaserverstärktes Zytel PA66, um die erforderliche Steifigkeit und Robustheit zu sichern.Tristone suchte eine Material- und Technologielösung für ein mit 2?-?3 m ungewöhnlich langes Kühlmittelrohr für den Transport einer Wasser-Glykol-Mischung vom Kühlerendtank zum - im hinteren Fahrzeugteil platzierten - Motor.Die Herausforderung lag in der Herstellung derart langer Rohre mit bis 27 mm Durchmesser, zweilagigem Aufbau und gewellten Bereichen, die Drücken bis zu 3 bar widerstehen. Mit der Kombination von Zytel PA612 LCPA und seiner Variable Stiffness Bellows (VSB)-Technologie bot ­DuPont eine Lösung zur Herstellung thermoplastischer Teile, die flexibel und druckfest zugleich sind.Die neuen, extrudierten und mit Wellrohrabschnitten versehenen Rohre widerstehen Temperaturen von 150 °C im Motorraum, aggressiven, bis zu 120 °C heißen Flüssigkeiten und Tausalz sowie Dauereinsatztemperaturen von 95 °C.Im Vergleich zum zuvor verwendeten Bauteil aus Aluminium ermöglichen sie eine Gewichtseinsparung von bis zu 60 %. Nach Angaben von Teklas Kauçuk sei glasfaserverstärktes Zytel GR PA66 gut für die Wassersinjektionstechnik geeignet, weil sich damit die Wanddicke gut steuern, die Bildung von Doppelwänden verhindern und effizientere, schnellere Prozesszyklen erreichen lassen.Steife Kühlmittelrohre aus Zytel GR PA66 können Temperaturen bis 150 °C, Drücken bis 2,4 bar und mechanischen Belastungen in heißen und beengten Motorräumen standhalten. Vorteilhaft seien auch die mögliche Funktionsintegration und Gewichtsreduzierung, so der Hersteller.

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