15/06/2011

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Flugzeugbau der HAW Hamburg erhält 10.000 Euro für die Forschung an Blended-Wing-Body

Flugzeugbau und zukunftsorientiertes Flugzeugdesign gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Luftfahrtbranche wird ökonomischer. Durch funktionelles und innovatives Design können zum Beispiel Treibstoffeinsparungen erzielt werden. Um die Forschung in diesem Bereich des Flugzeugbaus zu unterstützen stiftet die Firma cargo-partner dem Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau der HAW Hamburg nun Fördergelder in Höhe von 10.000 Euro.

Das Fördergeld erhält eine Projektgruppe um Prof. Werner Granzeier von der HAW Hamburg. Die Gruppe befasst sich im Themenbereich Flugzeugbau mit der Entwicklung einer so genannten Blended-Wing-Body-Konfiguration. Diese Nurflügel-Flugzeuge sind eine innovative Flugzeugform und werden laut Schätzungen der HAW Hamburg nach ihrer Fertigstellung Treibstoffeinsparungen von bis zu 25 % mit sich bringen.

Die Scheckübergabe findet am Mittwoch, den 1. Juni 2011, von 14 Uhr bis 15.30 im Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau statt. Überreicht wird der Scheck vom Geschäftsführer von cargo-partner in Deutschland, Christian Stingl, sowie dem Eigentümer Mag. Stefan Krauter. Entgegengenommen seitens der HAW Hamburg wird der Scheck von den Professoren Alois Kammerl, Hartmut Zingel, Werner Granzeier und Wolfgang Gleine.

Christian Stingl, Geschäftsführer von cargo-partner in Deutschland: „Wir sind absolut zuversichtlich, dass die HAW Hamburg hier exzellente und anwendbare Forschungsergebnisse vorlegen wird, daher ist uns die notwendige finanzielle Unterstützung der Arbeitsgruppe ein echtes Anliegen.“

Prof. Werner Granzeier von der HAW Hamburg: „Das seit 2001 aktive studentische Projektteam BWB AC 20.30 erfährt wachsende positive internationale Resonanz für die fliegenden Test-Modelle und die innovativen Interior-Konzepte. Die Firma cargo-partner unterstützt nun schon zum zweiten Mal mit einer äußerst hilfreichen Spende von 10.000 Euro unsere strategische und direkte Arbeit an zukünftigen Flugzeugprojekten in der HAW Hamburg.“

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