16/09/2010

www.gupta-verlag.de/polyurethane

Formenreinigung mit Trockeneis

Bei dem Verfahren werden Trockeneispellets mittels Druckluft auf eine Geschwindigkeit von bis zu 300 m/s beschleunigt und auf die zu reinigenden Formen geschossen. Der beim Aufprall entstehende punktuelle Thermoschock, die darauf folgenden Pellets und die entstehende kinetische Energie bringen die Verunreinigung zum Abplatzen. Da die Pellets nur eine Härte von ca. 2 Mohs besitzen, bleibt die Oberflächenqualität erhalten. Asco hat bereits zahlreiche Unternehmen dabei begleitet, die Trockeneisreinigung in den Produktionsprozess zu integrieren. Das Reinigungsverfahren bietet folgende Vorteile: Die Formenreinigung direkt auf der Maschine vermeidet teure Produktionsstillstände Die Oberflächen der Formen und Werkzeuge werden nicht beschädigt oder verändert, die Kanten und Ecken bleiben unversehrt und die Produktqualität wird gesteigert. Das Trockeneisstrahlverfahren kann direkt auf der Produktionsanlage eingesetzt werden. Die Formen müssen weder ausgebaut noch gekühlt werden, was Produktionsstillstände vermeidet. So lässt sich die Reinigung leicht regelmäßig in den Produktionsprozess integrieren. Das als Strahlmittel verwendete Trockeneis (100%iges CO2) geht in den gasförmigen Zustand über, sobald dieses auf die Oberfläche aufprallt. Somit müssen weder Strahlmittel noch Chemikalien entsorgt werden. Da das Strahlverfahren eine trockene Oberfläche hinterlässt, besteht keine Gefahr, dass elektrische Komponenten beschädigt werden. Da keine Sekundärverschmutzung entsteht und keine Lösemittel oder sonstige chemische Substanzen verwendet werden, ist das Trockeneisstrahlverfahren eine umweltfreundliche Reinigungsmethode.

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