21.11.2012

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

Fraunhofer: Folie statt Trennmittel für Composite-Formen

Eine rückstandsfrei entfernbare Folie soll die bisherigen aufgesprühten Trennmittel in Formen und Werkzeugen für Composite-Bauteile ersetzen. Zwar gibt es bereits Trennfolien auf dem Markt, diese sind nach Ansicht von Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM, Bremen; www.ifam.fraunhofer.de) jedoch sehr steif und eigneten sich nur für einfache Formkonturen.

Sie haben nun eine strapazierfähige und elastische Folie mit plasmapolymerer Trennschicht entwickelt, die eine Dehnung von bis zu 300 Prozent aushält. Darüber hinaus ist die "FlexPLAS" genannte Folie mit weniger als 0,1 mm Stärke sehr dünn. Damit könnte die aufwändige Entfernung der Trennmittel auf Teil und Werkzeug entfallen, folgert das IFAM. Derzeit arbeiten die Forscher daran, die Folien auch für großformatige Werkzeuge nutzbar zu machen, beispielsweise für den Flugzeugbau.

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