10/02/2014

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Freudenberg: Ausbau der Vliesstoff- sowie Dichtungsproduktion in Brasilien - Neue Produktionsstraße für thermoplastische Hochleistungskomponenten in Diadema

Die Freudenberg Gruppe baut ihr Engagement in Südamerika weiter aus. Das Technologieunternehmen investiert unter anderem in seine Vliesstoff- sowie Dichtungsproduktion in Brasilien. Beide Investitionen sind Teil eines 40 Millionen Brasilianische Reais (rund 13,2 Millionen Euro) umfassenden Budgets, das Freudenberg für Innovationen, Kapazitätserweiterungen und die allgemeine Prozessoptimierung vor Ort vorgesehen hat. Durch die neuen Technologie- und Produktionsanlagen werden die Standorte Jacareí und Diadema im Bundesstaat São Paulo für die Zukunft gestärkt. "Brasilien ist ein strategischer Wachstumsmarkt der Freudenberg Gruppe. Wir werden unsere Kapazitäten und damit unsere Marktanteile weiter ausbauen", erklärt Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands der Freudenberg Gruppe. Die Umsetzung wurde zum Jahreswechsel begonnen und soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.

Neue Fertigungsanlage für Technische Produkte und Hygiene
Die Geschäftsgruppe Freudenberg Vliesstoffe nimmt in Jacareí eine neue Fertigungsanlage für die Marktsegmente Technische Produkte und Hygiene in Betrieb. Dies unterstreicht deren Bedeutung in der Region Südamerika. "Dank der engen Kooperation mit den Experten in Weinheim können wir künftig noch bessere Hygienespezialprodukte mit bewährter Vliesstofftechnologie herstellen. Das stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit als global agierende Gruppe", sagt Juan Carlos Borchardt, Freudenbergs Regionalrepräsentant für Südamerika. Für den Geschäftsbereich Vliesstoffe eröffnen sich demnach weitere Perspektiven, auf Nischenmärkten im Segmente Hygiene profitabel zu wachsen.

Neue Produktionsstraße für thermoplastische Hochleistungskomponenten
Daneben baut die Freudenberg Gruppe ihr Engagement innerhalb der Automobilindustrie weiter aus und nimmt zusammen mit ihrem japanischen Partner NOK (Nippon Oil Seal Industry Co., Ltd.) in Diadema eine neue Produktionsstraße für thermoplastische Hochleistungskomponenten in Betrieb. "Der Start der sechs hochmodernen Maschinen stellt eine entscheidende Phase der geplanten Verdoppelung des Umsatzes unserer Geschäftsgruppe in Brasilien dar", erklärt George Rugitsky, Geschäftsführer von Freudenberg Sealing Technologies in Südamerika.

Brasilien ist nach den USA, China und Japan der viertgrößte Automobilmarkt der Welt. Im Jahr 2013 lag die Steigerung der Fahrzeugproduktion bei rund zehn Prozent. In den vergangenen Wochen hatten namhafte Automobilhersteller angekündigt, neue Montageeinheiten vor Ort zu bauen. Um die dadurch wachsende Nachfrage nach Spitzentechnologie weiterhin zu befriedigen, reagiert die Freudenberg Gruppe mit der neuen Produktionsstraße. Deren Inbetriebnahme in Diadema komplementiert die bereits bestehenden Werke für thermoplastische Komponenten in Deutschland, Polen, USA, Indien, Thailand, China, Korea und Japan.

Freudenberg in Brasilien
Die Freudenberg Gruppe unterhält Geschäftsbeziehungen nach Brasilien seit mehr als 160 Jahren und beschäftigt derzeit mehr als 1.400 Mitarbeiter an acht Standorten. Neben Freudenberg Sealing Technologies sind Freudenberg Chemical Specialities, Freudenberg Vliesstoffe, Freudenberg Filtration Technologies sowie die beiden Joint Venture EagleBurgmann und TrelleborgVibracoustic vor Ort vertreten.

Über die Freudenberg Gruppe
Die Freudenberg Gruppe ist ein Familienunternehmen, das Dichtungen, schwingungstechnische Komponenten, Filter, Vliesstoffe, Produkte zur Oberflächenbehandlung, Trennmittel und Spezialschmierstoffe, medizintechnische sowie mechatronische Produkte entwickelt und produziert. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Unter den Markennamen "vileda", "O-Cedar", "Wettex", "Gala" und "SWASH" findet der Endverbraucher Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Im Jahr 2012 beschäftigte die Freudenberg Gruppe 37.453 Mitarbeiter in 57 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 6,3 Milliarden Euro.

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