16.10.2015

Universität Duisburg-Essen

Funktionale Materialien im 2. RUHR-Symposium

Ohne sie läuft fast nichts: in über 80 Prozent aller Prozesse in der Chemieindustrie verhelfen Katalysatoren zu schnelleren Reaktionen oder setzen sie überhaupt erst in Gang. Funktionale Katalysematerialien stehen deshalb im Mittelpunkt des 2. RUHR-Symposiums an der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 28. Oktober. Es schlägt eine Brücke zwischen Industrie und Wissenschaft. Veranstalter sind das Center for Nanointegration (CENIDE) sowie das Center for Automotive Research (CAR).

Besprochen werden neue Konzepte, Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten Funktionaler Materialien. Schwerpunktthemen sind Fragen der Energiespeicherung, die Abgasreinigung bei Autos, synthetische Treibstoffe und Biomasse. Hauptredner ist der Vorstandsvorsitzende der BP Europa SE, Michael Schmidt („Macht die Energiewende energieintensive Unternehmen entbehrlich?“)

Im Job-Forum können sich Studierende und Absolventen über Karrierechancen in der Chemie informieren. Wie und woran die UDE-Experten für Funktionale Materialien forschen, zeigt ein Rundgang durch das NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ). Hier können u.a. hochspezifische Nanomaterialien als „Kernstücke“ funktionaler Materialien im Kilo-Maßstab hergestellt werden. Wie sie in Bauteile integriert werden können, ist ein gemeinsames Forschungsziel.

Ein Blick in die Referentenliste zeigt: Das 2. RUHR-Symposium ist auch ein Spiegel der engen Zusammenarbeit in der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen kooperieren zum Beispiel verstärkt auf dem Gebiet der „Materials Chain“ miteinander. Der Profilschwerpunkt verzahnt die exzellenten Bereiche der Material‐, Werkstoff- und Produktionswissenschaften miteinander – vom Design über die Herstellung und Veredelung bis hin zur Charakterisierung und Verarbeitung im Produktionsprozess.

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