29.11.2012

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GAW: Gruppe übernimmt Mehrheit der Econ GmbH

Die GAW Group aus Graz, Österreich, meldet den Erwerb der Mehrheit der Anteile an der Econ GmbH. Diese Akquisition stellt demnach eine weitere, das GAW Gruppenportfolio im Bereich Kunststoff­spezial­maschinenbau komplettierende Akquisition dar. Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht genannt.

Die 1999 von Spezialisten aus dem Bereich Kunststoff-Maschinenbau gegründete Econ GmbH betätigt sich in den Bereichen Siebwechsler, thermische Regenerationssysteme und Unterwassergranulierungen. Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Weißkirchen an der Traun erwirtschaftet den Angaben zufolge mit 32 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von ca. 6 Millionen Euro.

"Die Econ genießt in ihrer Sparte des Kunststoffspezialmaschinenbaus das Renommee des Technologie- und Innovationsführers und wird sich mit ihrem Fokus auf einen globalen Nischenmarkt hervorragend in unserer Gruppe positionieren", erklärt hierzu Mag. Jochen Pildner-Steinburg von der GAW Group Pildner-Steinburg Holding GmbH.

Die Führung der Econ GmbH liegt in den Händen des Gründungsgesellschafters Gerhard Hehenberger, der auch weiterhin maßgeblich an der Gesellschaft beteiligt ist. Hehenberger verfügt den weiteren Angaben zufolge über jahrzehntelange Berufserfahrung im Bereich des Spezialmaschinenbaus für die Kunststoffindustrie und ist demnach neben seiner Funktion als Geschäftsführer auch Mastermind der technologischen Weiterentwicklung des Unternehmens.

Die GAW Group Pildner-Steinburg Holding GmbH will das neue Gruppenunternehmen am Markt in enger Zusammenarbeit mit der bereits seit Jahren agierenden Artec machinery GmbH und der erst vor kurzem übernommenen Unicor GmbH (siehe auch plasticker-News vom 12.11.2012) platzieren.

Über die GAW Group
Die GAW Group, ein weltweit agierender Unternehmensverbund für industriellen Anlagen- und Maschinenbau, bietet in den drei strategischen Geschäftsfeldern Paper, Automotive & Industrial Solutions sowie Environmental Solutions innovative und kundenspezifisch erarbeitete Komplettlösungen aus einer Hand. Nach Akquise der Unicor und Econ durchbricht die Gruppe nach eigenen Angaben mit 1.300 Mitarbeitern und einer Exportquote von 90 Prozent einen jährlichen Umsatz von 200 Millionen Euro.