10.10.2011

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GEA Group: Produktion für Verpackungsmaterialien verkauft

Die GEA Group hat die CFS Kempten GmbH in Kempten an die Conflex Packaging GmbH weiterveräußert. Das Unternehmen, das die GEA erst im März 2011 zusammen mit der CFS Gruppe erworben hatte, stellt Verpackungsmaterialien für die Nahrungsmittelindustrie her. CFS Kempten erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr (28. Februar 2011) einen Umsatz von 45 Mio. EUR und beschäftigt gegenwärtig 190 Mitarbeiter. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden, teilt das Unternehmen mit.

"Verpackungsmaterialien sind sicher ein Komplementärprodukt zu den von der GEA angebotenen Verpackungsmaschinen. Wir glauben allerdings, dass wir den Kunden unserer Maschinen dieses Ergänzungsprodukt anbieten können, ohne es selbst zu fertigen. Wir hätten bedeutende Investitionen durchführen müssen, um unserem generellen Anspruch auf eine führende Marktposition gerecht zu werden und fühlten uns nicht als geeigneter Eigentümer dieser Produktion. Die Firma passt jedoch gut zum Geschäftskonzept des Käufers, der auch weiter in sie investieren will. Für unsere Kunden wird sich durch die Veräußerung nichts verändern. Den Mitarbeitern von CFS Kempten möchte ich meinen Dank für ihre engagierte Arbeit aussprechen", erklärte Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group.

Über die GEA Group
Die GEA Group Aktiengesellschaft gilt als einer der größten Systemanbieter für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie mit einem Konzernumsatz von über 4,4 Milliarden Euro in 2010. Sie konzentriert sich als international tätiger Technologiekonzern auf Prozesstechnik und Komponenten für die anspruchsvollen Produktionsprozesse in unterschiedlichen Endmärkten. Der Konzern generiert ca. 70 Prozent seines Umsatzes aus den langfristig wachsenden Industrien für Nahrungsmittel und Energie.

Zum 30. Juni 2011 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 23.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist im deutschen MDAX (G1A, WKN 660 200) notiert.