02.03.2015

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GKV: "Kein Ende des Sanierungsstaus" - Verarbeiterverband fordert, steuerliche Förderung der energetischen Sanierung freizumachen

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) kritisiert die Entscheidung der Koalition, die von der Bundesregierung geplante steuerliche Förderung für die energetische Sanierung von Gebäuden zu stoppen.

"Mit der Abwendung der Koalition von der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung entziehen die Koalitionsparteien den Energieeffizienz- und Klimazielen der Bundesregierung die Grundlage", sagt GKV-Präsident Dirk E. O. Westerheide.

"Solange die Politik die Entscheidung über die Förderung der energetischen Gebäudesanierung weiter vertagt, werden auch die Immobilieneigner ihre Investitionsentscheidungen weiter hinauszögern. Die Koalition vergibt eine Chance zur Beendung des Sanierungsstaus", so der GKV-Präsident. Der GKV fordert die Koalition auf, den Weg für die im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz verankerte steuerliche Förderung der energetischen Sanierung freizumachen.

Die Kunststoff verarbeitende Industrie gilt als ein wichtiger Zulieferer von Bauhalbzeugen und Baubedarfsartikeln. Bereits im vergangenen Jahr hatte nach GKV-Angaben die Entwicklung des Baubereichs der Kunststoffverarbeitung erheblich unter der Investitionszurückhaltung in der Gebäudesanierung gelitten.

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