26.02.2010

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GKV: REACH-Workshop des GKV am 30. März in Frankfurt

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) erörtert am 30. März 2010 im Workshop "Der Weg der Kunststoffverarbeiter in die REACH-Konformität" aktuelle Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der europäischen Chemikalienverordnung. Der Workshop findet in der IHK Frankfurt am Main statt und richtet sich sowohl an Mitglieder der GKV-Mitgliedsverbände als auch an Nichtmitglieder.

Seit Juni 2007 ist die REACH-Verordnung in Kraft. Kunststoffverarbeiter können in unterschiedlichen Rollen betroffen sein: Als nachgeschaltete Anwender von Stoffen, als Erzeugnishersteller, als Importeure von Stoffen oder auch als Vertreiber von Rezyklaten.

Mit der Vorregistrierung und der Mitteilung der Verwendungszwecke an die Stofflieferanten sind zwei Klippen bereits umschifft. Kann sich die Branche nun in Sachen REACH zurücklehnen? Die klare Antwort aus GKV-Sicht: Nein!

Mittlerweile ist das Globally Harmonised System (GHS) zur Kennzeichnung und Einstufung gefährlicher Chemikalien in europäisches Recht umgesetzt worden. Die Registrierung von Stoffen in einer Produktionsmenge von über 1.000 Tonnen pro Jahr steht Ende 2010 bevor. Darunter fallen auch Monomere. Was bedeutet das für die Praxis in der Kunststoffverarbeitung?

Der GKV-Workshop verfolgt das Ziel, alle Kunststoffverarbeiter in die Lage zu versetzen, REACH- und GHS-konform zu produzieren. Dafür wird unter anderem die GKV-Checkliste "REACH gerüstet?" erörtert. Zudem werden die Teilnehmer die Gelegenheit haben, sich über ihre bisherigen Erfahrungen mit REACH auszutauschen.

Weitere Informationen: www.gkv.de