18.09.2013

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Getecha: Groß- und Zentralmühlen als neuer Schwerpunkt

Der Anlagenbauer Getecha hat zur K 2013 eine Reihe innovativer Lösungen für die Zerkleinerungstechnik angekündigt. Dazu gehören Zerkleinerungssysteme für den Einsatz in Extrusions- und Blasformtechnik sowie Thermoforming und Spritzguss, darunter auch Speziallösungen und Großmühlen. Auf seinem Messestand wird Getecha Schneidmühlen seines RotoSchneider-Sortiments, technische Neuerungen und automatische Entnahmesysteme präsentieren.

Einen neuen Schwerpunkt werden in Düsseldorf die Groß- und Zentralmühlen bilden, ein Bereich für den Getecha bislang noch nicht so bekannt war, obwohl der Aschaffenburger Anlagenbauer, der sich selbst als Universalisten und Spezialisten zugleich bezeichnet, in der Vergangenheit bereits viele große Mühlen, oftmals als Sonderlösungen, gebaut hat.

Lösungen für die Zerkleinerungs- und Wiederaufbereitungstechnik
Auf der K 2013 will Getecha Betriebs- und Produktionsleitern sowohl aus Extrusion, Blasformen, Thermoformen und Spritzguss seine Lösungen rund um die Zerkleinerungs- und Wiederaufbereitungstechnik vorführen, darunter eine Auswahl seiner Groß- und Zentralmühlen sowie leistungsfähige Entnahme-Systeme für die Spritzgieß-Automation.

Als ein echter Blickfang ist dabei die Großmühle RS 6012 mit ihrem 3-Messer-Rotor und drei Statormessern angekündigt. Das Haupteinsatzgebiet dieser mit einem 90-kW-Antrieb ausgestatteten Maschine ist das Zerkleinern großer Kunststoffteile. Nach Herstellerangaben nimmt sie es sowohl mit klebrigen Butzen aus Blasformmaschinen auf als auch mit Stanzgitterrollen, massiven Platten oder kompletten Kraftstofftanks auf. Innerhalb der Produktionslogistik gewährleiste eine solche Großmühle den wirtschaftlichen Wertstoffkreislauf. Dabei passt Getecha die Mühlen mit verschiedenen Rotorvarianten, Antriebsmotoren und Verschleißschutzpaketen sowie mit automatischen Zu-/Abführsystemen und der geeigneten Steuerungstechnik an die konkrete Anwendung an.

Vielseitige und kompakte Trichtermühlen
Ebenfalls werden die Getecha-Trichtermühlen der relativ neuen Baureihe RS 45000 zu sehen sein. Die Mühlen dieser Baureihe, die für Stundendurchsätze von 700 bis 1.200 kg ausgelegt sind, wurden letztes Jahr erstmals auf der Fakuma präsentiert. Der Markt hat sie nach Angaben des Unternehmens positiv aufgenommen und nun möchte Getecha in Düsseldorf auch den internationalen Markt von den Vorteilen der RS 45000 Baureihe überzeugen:

Dazu zählt der Maschinenhersteller die kompakte Bauweise, welche dadurch erzielt wird, dass der Antrieb nach oben versetzt und ins Gehäuse integriert wurde. Gleichzeitig biete die ergonomische Geometrie des Trichters eine reduzierte Einwurfhöhe. Die Rotorlagerung wurde den Angaben nach optimiert und die Rotorwelle verkürzt, was deren Belastung reduzieren soll. Des Weiteren soll der abgeflachte Einlaufwinkel dafür sorgen, dass die Teile weniger tief ins Mahlwerk eintauchen, wodurch die erforderliche Schneidleistung und der Energieverbrauch reduziert werden könne. Mit einer zweiteiligen Riemenabdeckung und elektrisch abfragbarer Rotorverriegelung soll die RS 45000 gleichzeitig auch Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit setzen.

Neue Mühlen-Modelle mit Schallschutz in der Mittelklasse
Als Repräsentantin der Mittelklasse mit einem Durchsatz von bis zu 600 kg pro Stunde wird Getecha auf der K 2013 ein neu designtes Modell der RS 3806 Mühle mit Schallschutz-Umhausung zeigen. Die ausgestellte Zentralmühle ist konfiguriert für die Inline-Zerkleinerung von Ober- und Unterbutzen direkt an einer Blasformmaschine. In dieser Version soll sie auch ganze 30-Liter-Kanister problemlos zerkleinern können.

Ebenfalls in Düsseldorf zu sehen und mit neuem Design und neuem Schallschutz-Gehäuse ausgestattet, ist eine RS 3004. Diese Zentralmühle wird als eine flexible Zerkleinerungslösung für Durchsätze von bis zu 360 kg/h angeboten.








Weitere Informationen: www.getecha.de

K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 9, Stand A21

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