18.02.2011

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Getecha: Schneidmühlen universeller einsetzen

Mit verschiedenen Maßnahmen ist es nach Angaben der Getecha GmbH möglich, die Schneidmühlen der Rotoschneider-Serie verschiedenen Aufgabegütern anzupassen. Mehrere Rotortypen, aber auch umrüstbare Variationsrotoren sowie alternative Zuführsysteme ermöglichen den Einsatz in unterschiedlichen Anwendungen.

Die Rotorkonstruktion entscheidet maßgeblich über die Schneidleistung darüber, welche Werkstoffe und welchen Durchsatz die Anlage verarbeiten kann. Je nach Fall werden die Großmühlen daher mit 3-, 5- oder 7-Messer-Rotoren ausgerüstet, mit exakt nebeneinander oder versetzt angeordneten Messern (offene oder geschlossene Bauart). Für sperrige, hohlwandige Polymerteile eignet sich der offene Rotor, kompaktes, dickwandiges Material wird besser mit der geschlossenen Rotorform verarbeitet.

Eine technische Spezialität ist der flexible Variationsrotor: Er kann durch Einbau von Passelementen als offene oder geschlossene Variante arbeiten. Eine Justage der Messer nach dem Umrüsten ist laut Hersteller nicht nötig. Der Variationsrotor zerkleinert sowohl massive Rundprofile, Platten und Klumpen als auch dickwandige Rohre - beispielsweise aus PVC oder PP.

Weitere Flexibilität lässt sich mit Variation der Zuführtechnik erreichen. Je nachdem, ob lange Rohre, große Platten, dicke Profile oder dünne Folien zu zerkleinern sind, kommen maßgeschneiderte Platten-, Kombinations- oder Bypasstrichter zum Einsatz. Auch horizontale Zuführungen für Stäbe oder Platten von bis zu 6 m Länge sind realisierbar. Dabei führt ein Einzugsystem Langteile automatisch in die Mühle.

Mit dieser Technologie ist es möglich, so der Maschinenbauer, klebrige Butzen und massive Klumpen ebenso zu verarbeiten wie Profile oder Hohlkörper. Bis 3.000 kg Durchsatz stündlich und ein hoher Automationsgrad sollen für eine effiziente Zerkleinerung sorgen.