09.01.2015

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

Glasfaserprodukte: Zusätzliche Ausgleichszölle auf China-Ware

Pünktlich am 24. Dezember 2014 setzte die Europäische Union zusätzliche Ausgleichszölle auf Glasfaserprodukte wie Direktrovings, Schnittglasfasern und Faserschnittmatten aus chinesischer Produktion in Kraft. Diese addieren sich zu den seit 2011 bestehenden Antidumping-Zöllen. Allgemein war in der Folge mit einem Anziehen der Glasfaserpreise für Kunststofferzeuger und -verarbeiter um 5 bis 6 Prozent gerechnet worden, doch die niedrigen Energiepreise dürften diese wohl ausgleichen.

Nach Angaben der EU-Kommission ist das Volumen der gedumpten Einfuhren aus China trotz der geltenden Antidumping-Zölle "nach wie vor erheblich". Die Mehrzahl der betrachteten chinesischen Erzeuger sind laut Untersuchung Ziel von Subventionen seitens der chinesischen Regierung.

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