31.03.2011

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Gneuss: PET-Extrusion erhält uneingeschränkte FDA-Zulassung

Bereits im letzten Jahr hat die Gneuß Kunststofftechnik GmbH für ihr komplettes PET-Aufbereitungssystem inklusive einer kurzen SSP den Non-Objection Letter (NOL) der US amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) erhalten. Jetzt hat das Unternehmen für seinen Extrusionsprozess ohne jede Form von Vor- oder Nachbehandlung die uneingeschränkte FDA-Zulassung für Lebensmittelverpackungen aller Art (Klasse C-G) erhalten, teilt der Maschinenbauer mit.

"Die FDA Zulassung für die Verwendung von bis zu 100% Bottle Flakes allein durch den Extrusionsprozess ohne vor- oder nachgeschaltete Aggregate ist ein globales Alleinstellungsmerkmal. Für uns ist dies der beste Beweis dafür, dass uns mit der Erfindung unseres MRS-Extruders eine echte Innovation gelungen ist", freut sich der Geschäftsführer Dr. Stephan Gneuß.

Gneuß hat seit der Markteinführung des MRS vor knapp vier Jahren nach eigenen Angaben bereits mehr als 20 Maschinen in unterschiedliche Branchen verkauft.

Mit der neuerlichen FDA-Zulassung darf der MRS-Extruder inklusive Entgasungsvorrichtung und Rotary-Schmelzefilter für die Aufbereitung von bis zu 100% nicht vorgewaschener PET-Recyclingware zu Produkten, die für Lebensmittel verwendet werden, wie Behälter, Folien und Schalen, eingesetzt werden. Auf Vortrocknung oder Nachkristallisation könne dabei gänzlich verzichtet werden. Die hervorragenden, für die Lebensmittelbranche tauglichen Ergebnisse soll der MRS-Extruder dank seiner optimalen Dekontaminationseigenschaften erreichen. Diese wiederum resultieren aus der Kombination einer sehr großen Schmelzeoberfläche im patentierten Multischneckenteil des Extruders, einem intensiven Schmelzeaustausch und einer optimalen Entgasung, heißt es weiter.

Zahlreiche Untersuchungen sowie Erfahrungen aus der Praxis belegen den weiteren Angaben zufolge, dass die Dekontamination bei einer schonenden Materialbehandlung sowie einem sehr geringen Viskositätsabbau stattfindet. Mit dem MRS lassen sich demnach hochwertige Endprodukte bei geringen Energiekosten unter minimalem Wartungs- und Bedienaufwand sowie bei hoher Produktionsflexibilität erzeugen, heißt es abschließend.