05.06.2015

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Grafe: Investition in Entwicklungsabteilung

Um die Weiterentwicklung von Materialien und Verfahren voranzubringen, investiert die Grafe-Gruppe, Blankenhain, in eine neue Anlage mit der sich das Extrusionsblasformen simulieren lässt. Diese Anlage kann Anwendungen im Multilayer- bzw. Coextrusionsblasformen nachstellen, bei denen die Hohlkörper einen mehrschichtigen Wandaufbau besitzen, wovon zwei Schichten unterschiedlich eingefärbt werden können. Dabei zeichnet sich die Versuchsanlage durch ein breites Verarbeitungsspektrum für thermoplastische Kunststoffe aus, denn neben Polyolefinen und PVC kann auch PET-G zum Einsatz kommen.

"Wir produzieren mit der Anlage Muster zur qualitativen Bewertung unserer eingestellten Farbe und können Flaschen mit drei verschiedenen Oberflächen sowie in unterschiedlichen Radien und Flächen herstellen", erklärt Julia Canzler, im "Grafe-Design-Center" verantwortlich für den Bereich Design & Packaging. "Diesen Service stellen wir unseren Kunden und auch allen Designverantwortlichen der relevanten Branchen zur Verfügung. Zudem besteht für unsere Kunden nun die Möglichkeit, ihre Farbwünsche mit uns gemeinsam zu entwickeln und vor Ort abzumustern."

Mit der neuen Dienstleistung erweitert und komplettiert die Grafe-Gruppe ihr Portfolio zur Vorab-Simulation von Verarbeitungsverfahren für thermoplastische Kunststoffe. Im Grafe-Design-Center befinden sich bereits mehrere Spritzgießmaschinen in verschiedenen Schließkraftgrößen, eine Flachfolien- und Folienblasanlage für die Verpackungsindustrie, eine Anlage zur Profil- und Plattenextrusion für die Möbel- und Bauindustrie sowie eine Anlage zur Herstellung und Bemusterung spinngefärbter Synthesefasern.

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