17.01.2013

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Grammer: Ausbau des Automobil-Geschäftes in Nordamerika

Die Automobilsparte der Grammer AG will ihren Wachstumskurs im nordamerikanischen Markt fortsetzen, teilt das Unternehmen mit. Dazu tragen demzufolge zahlreiche Produktneuanläufe und die erfolgreichen Akquisitionen neuer Projekte bei. Um dieses Wachstum zu sichern, will Grammer seine lokale Präsenz in der Region gezielt ausbauen und im Jahr 2013 in einen weiteren Standort im NAFTA-Raum investieren. Somit wird der nordamerikanische Markt für das Unternehmen weiter an Bedeutung zunehmen.

Umsatzsteigerung im NAFTA-Raum von mehr als 30% in 2012
Bereits heute erwirtschaftet Grammer den Angaben zufolge rund 20 Prozent des Umsatzes im Bereich Automotive im NAFTA-Raum. In 2012 konnte demnach der Umsatz mit Innenraumkomponenten im weltweit größten und wichtigsten Markt für Pkw im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Prozent gesteigert werden.

Grammer Automotive entwickelt und produziert in Nordamerika innovative Produkte sowohl für Pkw von US-Herstellern als auch für die Modelle der deutschen Premium-Anbieter, die im NAFTA-Raum produziert werden. Die Betreuung der Kunden vor Ort erfolgt durch das Vertriebsbüro in Troy, Michigan. Produziert werden die Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen in den beiden Grammer Werken in Mexiko.

Über Grammer
Die Grammer AG, Amberg, ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von Fahrer- und Passagiersitzen für Offroadfahrzeuge (Traktoren, Baumaschinen, Stapler), Lkw, Busse und Bahnen. Das Segment Seating Systems umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze sowie Bahn- und Bussitze. Im Segment Automotive liefert das Unternehmen Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen an namhafte Pkw-Hersteller im Premiumbereich und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie.

Mit rund 9.000 Mitarbeitern in 24 vollkonsolidierten Gesellschaften ist Grammer in 18 Ländern weltweit tätig.

Die Grammer Aktie ist im SDAX vertreten und wird an den Börsen München und Frankfurt, über das elektronische Handelssystem Xetra sowie im Freiverkehr der Börsen Stuttgart, Berlin und Hamburg gehandelt.