02.07.2013

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Greiner: Werkzeugbauer weba an Mubea Unternehmensgruppe verkauft

Durch die Integration in den international tätigen Automobilzulieferer Mubea soll sich der Werkzeugbauer weba entsprechend seinen Potenzialen weiterentwickeln können. Alle Mitarbeiter und Standorte werden übernommen, teilt die Greiner Gruppe mit. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

"Grundlage für unsere Entscheidung weba zu verkaufen war, dass das Unternehmen als klassischer Werkzeugbauer ohne Bezug zum Kunststoff nicht zum Kernbereich der Greiner Gruppe zählt. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt und findet in einem auf die Automobilindustrie spezialisierten Umfeld den nötigen Rahmen weiter wachsen zu können", erklärt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Holding AG, den Verkauf.

Stark im Automotive-Bereich
Käufer ist die deutsche Mubea Unternehmensgruppe, die als Hersteller von Federn und verwandten Produkten als ein führender, weltweit tätiger Automobilzulieferer gilt. "weba kann sich zur weiteren Internationalisierung seines Geschäftes auf die bestehende Standortstruktur der Mubea Unternehmensgruppe stützen. Insgesamt ist es die Absicht, den weltweiten Kunden aus der Automobil- und Automobilzulieferindustrie innovative Leichtbaulösungen für neue Fahrzeuggenerationen anbieten zu können", so Dr. Thomas Muhr, Geschäftsführender Gesellschafter der Muhr und Bender KG (Mubea). Mubea beschäftigt derzeit an 21 Standorten weltweit insgesamt 8.000 Mitarbeiter und prognostiziert für das Jahr 2013 einen Umsatz in Höhe von rund 1,4 Mrd. Euro (Umsatz 2012: 1,3 Mrd. Euro). Mubea ist mit einigen Produktgruppen auch im Bereich Karosserie-Strukturkomponenten zu Hause, dort wo auch weba tätig ist. Unter Anderem hat die Mubea Unternehmensgruppe Anfang 2010 eine Mehrheitsbeteiligung an der Mubea Carbo Tech GmbH in Salzburg erworben, einem Hersteller von Bauteilen aus kohlenstoffverstärkten Faserverbundwerkstoffen.

Der Kaufvertrag wurde am 1. Juli 2013 unterzeichnet. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der Prüfung durch die Kartellbehörde und soll voraussichtlich innerhalb der kommenden drei Monate vollzogen werden.

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