15.03.2010

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Großbritannien: Kunststoffmarkt mit starken Einbrüchen in 2009

Äußerst stark litt in Großbritannien der Absatz von Gummi- und Kunststofferzeugnissen, der 2009 um geschätzte 13% eingebrochen ist. Für 2010 gehen die Analysten von Cambridge Econometrics in diesem Segment wieder von einer leichten Erholung mit einem Zuwachs von 2 bis 3% aus.

Die wichtigste Abnehmerbranche von chemischen (Vor-)Erzeugnissen, die chemische und die Kunststoffindustrie, soll 2010 zu den dynamischsten Segmenten des verarbeitenden Gewerbes gehören. Cambridge Econometrics erwartet für die chemische Industrie einen Produktionszuwachs von 2,5 bis 3% und für die Kunststoff- und Gummiindustrie sogar eine Zunahme um 5,5 bis 6%.

Strengere Recycling-Auflagen der EU und des Vereinigten Königreichs verändern den nationalen Kunststoffmarkt zunehmend. Auf biologischen Materialien basierende Kunststoffe gewinnen an Bedeutung, können aber nur schwer zusammen mit Kunststoffen auf fossiler Basis wiederaufbereitet werden. Die erste kommerzielle Wiederverwertungsanlage für gemischte Kunststoffe geht voraussichtlich 2012 in Betrieb. Als Abnehmer von Spezialkunststoffen wurden zuletzt die Hersteller von elektronischen Produkten, insbesondere audiovisuellen Geräten, immer interessanter.

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