16.11.2010

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Gute Euro-NCAP-Testergebnisse für Aktiv-Kopfstützen von Johnson Controls

Laut Johnson Controls erhielt bisher jedes im Euro NCAP getestete Fahrzeug, das mit den riACT-Kopfstützen des Unternehmens ausgerüstet ist, hinsichtlich des Heckaufprall-Schutzes die Note "gut".Beim Heckaufprall gilt es, eine Peitschenschlagbewegung ("Whiplash") zu verhindern. Denn diese Bewegung kann die Halswirbelsäule verletzen und zum Schleudertrauma oder HWS-Syndrom (Halswirbelsäulen-Syndrom) führen. Am besten schützt die Kopfstütze, wenn sie beim Aufprall dicht am Hinterkopf anliegt. Aus Komfortgründen oder aus Nachlässigkeit justieren viele Autofahrer die Kopfstütze jedoch mit einigen Zentimetern Abstand zum Hinterkopf. Das erlaubt die riACT-Technologie natürlich, doch sie kombiniert Komfort und Sicherheit, indem sie das Kissen der Kopfstütze in maximal 50 Millisekunden durch einen Teleskopmechanismus aus der Komfort- in die Schutzposition bringt.Als einziger Hersteller weltweit produziert Johnson Controls Automotive Experience heute zwei Aktiv-Kopfstützen, so das Unternehmen. Das reaktive riACT-System wie im Hyundai ix35 aktiviert den Teleskopmechanismus zwischen dem vorderen Kissen und dem hinteren Teil der Kopfstütze durch einen Bowdenzug, der von einer Auslöseplatte im unteren Teil der Rückenlehne gestrafft wird. Denn dort erzeugt der Körper mechanischen Druck, wenn das Fahrzeug durch den Heckaufprall plötzlich beschleunigt wird.Dem pro-aktiven riACT-System melden die Crash-Sensoren des Autos den Aufprall. Dieses System gibt den vorgespannten Teleskopmechanismus elektromagnetisch frei.

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