Ansteckungsgefahr lauert am Waschbecken im Siphon.
© istockphoto [dim_it:pic_desc]Die Gefahr lauert überall. Ein unterschätztes Reservoir pathogener Keime verbirgt sich zum Beispiel in den U-Rohr-förmigen Geruchssperrverschlüssen (Siphons) der Waschbecken in den Patientenzimmern. Die im Siphon stehende Flüssigkeit enthält pro Milliliter bis zu zehn Milliarden Lebendkeime, warnt die Zeitschrift „Management & Krankenhaus“. Durch Aerosolbildung erfolge die Übertragung auf die Hände des Krankenhauspersonals; dort überleben Pseudomonas aeruginosa, Erreger von Harnwegsinfekten, Lungen- und Hirnhautentzündung, länger als eine Stunde. Genug Zeit, um bei Ausübung von Pflegetätigkeiten auf Patienten übertragen zu werden. Nosokomiale Infektionen (abgeleitet von den griechischen Wörtern „nosos“, „Krankheit“, und „komein“, „pflegen“) gehen auch auf das Konto kontaminierter Medizinprodukte, Arznei- und Nahrungsmittel.[/dim_it:pic_desc]