26/07/2013

Müller Kunststoffe GmbH

HEXPOL TPE entwickelt neue Konzepte für Fahrzeugmatten

HEXPOL TPE – eine Unternehmensgruppe, der ELASTO in Großbritannien, Schweden und China und Müller Kunststoffe in Deutschland angehören – hat mehrere Typen von thermoplastischen Elastomeren entwickelt, die speziell für die Anforderungen an Fahrzeugmatten konzipiert sind.

Die Produktreihe, die unter der Bezeichnung Dryflex AM läuft, verbindet die Leistungsstärke von Gummi mit den hervorragenden Verarbeitungseigenschaften von Kunststoffen und umfasst Typen auf SBS- und SEBS-Basis, die in Härten von 50 bis 75 Shore A verfügbar sind. Erhältlich sind auch hoch fließfähige Typen, die für komplexe Formen mit großer Oberfläche wie z. B. Kofferraumauskleidungen entwickelt wurden. Werkstoffe aus Dryflex AM eignen sich zudem für Bodenbeläge, Armaturenmatten und Besätze.

Für Fahrzeugmatten muss der Werkstoff eine hochgradige Kratz- und Abriebfestigkeit aufweisen. Entscheidend ist außerdem, dass er selbst in nassem Zustand rutschfest ist. Die Materialstruktur von Dryflex AM erzeugt einen hohen Reibungskoeffizienten, der zur Gewährleistung einer rutschfesten Oberfläche beiträgt.

Werkstoffe aus Dryflex AM sind geruchs- und beschlagsarm. Sie müssen nicht vulkanisiert werden und sind nach der Produktion 100 % wiederverwertbar. Dadurch sinkt der Energiebedarf und die Produktion wird beschleunigt und kosteneffizienter.

Sven-M. Druwen, der European sales coordinator für HEXPOL TPE, kommentiert: „Unsere Teams arbeiten Hand in Hand mit unseren Kunden aus der Automobilindustrie, um Lösungen für neuartige und neu entstehende Anforderungen zu entwickeln. Auf die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Treibstoffeffizienz und Kohlenstoffemissionen, die Regierungen weltweit einführen, reagieren Automobilhersteller unter anderem, indem sie nach Wegen suchen, leichtere Fahrzeuge zu bauen. Je leichtgewichtiger die einzelnen Bauteile sind, desto niedriger das Gesamtgewicht des fertigen Fahrzeugs. Unter anderem deswegen haben wir unsere TPEs für Fahrzeugmatten entwickelt. Dank ihrer geringeren spezifischen Schwerkraft im Vergleich zu verschiedenen Werkstoffalternativen lassen sich daraus nicht nur leichtere Bauteile, sondern auch mehr Bauteile pro Kilogramm Werkstoff herstellen.“

ENDS