26.02.2013

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H&R: Kunststoffbereich mit höherem Geschäftsvolumen und gesteigertem Umsatz

Die H&R AG meldet für das Gesamtjahr 2012 einen vorläufigen, noch nicht testierten Rekordumsatz von EUR 1.228,9 Mio. bei höheren Erlösen in allen Segmenten. Gleichzeitig blieben die operativen Ergebnisse demnach mit einen EBITDA von EUR 49,3 Mio. deutlich hinter dem Vorjahr (2011: EUR 89,1 Mio.) zurück.

Geschäftsbereiche einheitlich im Umsatzplus
Der große Geschäftsbereich Chemisch-Pharmazeutische Rohstoffe konnte demnach seinen Umsatz auf den neuen Rekordwert von EUR 1.173,3 Mio. (Vorjahr: EUR 1.156,9 Mio.) steigern. Wesentlich getrieben wurde die Entwicklung durch höhere Rohstoff- und Produktpreise. Im operativen Geschäftsbereichsergebnis (EBITDA) erfüllten sich die Erwartungen mit den erreichten EUR 53,3 Mio. (Vorjahr: EUR 90,6 Mio.) allerdings nicht.

Der Kunststoffbereich verzeichnete demzufolge ebenfalls ein höheres Geschäftsvolumen und steigerte die Umsätze von EUR 52,6 Mio. auf EUR 55,6 Mio. Aufgrund der Ausweitung der Kapazitäten am Standort Tschechien spiegelt sich die höhere Auslastung nicht im operativen Ergebnis wider: Mit einem Fehlbetrag von EUR 0,8 Mio. sei das EBITDA des Geschäftsbereiches rückläufig (2011: EUR 2,3 Mio.) gewesen.

Über H&R und Gaudlitz
Die Gaudlitz GmbH aus Coburg ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der SDAX-notierten H&R AG, Salzbergen. Das zum Geschäftsbereich Kunststoffe zählende Unternehmen stellt Präzisions-Kunststoffteile und die zu deren Produktion notwendigen Formen her. Neben dem Hauptsitz in Coburg betreibt das Unternehmen weitere Produktionsstandorte in Osteuropa und Asien. Die größten Abnehmer des Kunststoffbereiches sind Automobilzulieferer. Eine weitere wichtige Kundengruppe mit zunehmender Bedeutung ist die Medizintechnik.

Die H&R AG ist darüber hinaus als Unternehmen der Spezialchemie in der Entwicklung und Herstellung chemisch-pharmazeutischer Spezialprodukte auf Rohölbasis tätig.

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