10.09.2010

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Haitian: Chinesischer Spritzgießmaschinenhersteller mit Rekordumsätzen

Auch im ersten Halbjahr 2010 hat sich die Erholung der Konjunktur insbesondere in den Wachstumsmärkten in Asien, Osteuropa und Südamerika fortgesetzt. Dank einer starken Nachfrage habe sich das Geschäft der Marken "Haitian" und "Zhafir" in der ersten Jahreshälfte sehr gut entwickelt, teilt der chinesische Spritzgießmaschinenhersteller mit. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 um 135% auf CNY 3.231,5 Mio. (das entspricht ca. Euro 373 Mio.).

Hohe Marktanteile in China
Der Umsatz im Heimatmarkt China stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um 135,7% auf CNY 2.383,3 Mio. Haitian International profitiere dabei von einer steigenden Sensibilität der Kunststoff verarbeitenden Betriebe für energiesparende Maschinenkonzepte, die durch staatlich definierte Umweltprogramme zunehmend fordernder gestaltet werden. Zum anderen seien immer mehr Verarbeiter von der Produktqualität hiesiger Maschinenanbieter überzeugt. Dank einer konsequenten Umsetzung der Produktstrategie von "Haitian" und "Zhafir" dominiere der Konzern in China weiterhin mit einem Marktanteil von mehr als 35% insgesamt und bei Maschinen über 100 to mit 70 %.

Sensationelle Umsatzsteigerung
Wie bereits 2009 habe sich die energiesparende "Mars Technologie" auch in 2010 als "Best-Seller" behauptet. So hätte die "Haitian Mars Serie" im ersten Halbjahr die sensationelle Umsatzsteigerung um 270% verzeichnet, was einem Verkaufsanteil von 65% entspreche. Mit dem "Upgrade" Haitian Pallas Serie setze man die erfolgreiche Mars-Philosophie konsequent fort. Ausgestattet mit der Antriebstechnologie der "Mars" biete die "Pallas" zudem mehr Einspritzleistung und mehr Präzision. In Europa wird Haitian Plastics Machinery die Maschinenreihe erstmalig auf der K 2010 zeigen.

[2;z]Das Exportgeschäft verbesserte sich im Vergleich zum Halbjahr 2009 um 153% auf CNY 792,3 Mio. Das seien immerhin trotz noch schwieriger Situation auf den internationalen Märkten 17 % mehr als noch vor der Krise.

Die konjunkturelle Lage erhole sich zwar zusehend, heißt es weiter, jedoch sollen die Verarbeiter - insbesondere in Europa - bei Investitionen kostenbewusster denn je sein. Immer mehr würden preisgünstige Alternativen in die engere Auswahl gezogen. Zudem steie die Nachfrage für energiesparende und vollelektrische Maschinenlösungen mehr und mehr. Jedoch würden die hohen Preise der Premium-Marken aus Europa und Japan noch viele Verarbeiter abschrecken. Hier könne die deutsche Tochter "Zhafir Plastics Machinery" mit der "Venus Serie" eine vollelektrische Technologie anbieten, die absolut vergleichbare und teilweise sogar bessere Leistungsparameter bieten soll und dabei auf dem Preisniveau einer Europäischen hydraulischen Technologie liegen soll.

Und die Strategie sei aufgegangen, hätte sich doch der Umsatz der "Venus" zur Jahreshälfte im Vergleich zum Gesamtumsatz 2009 verdoppel. Erstmalig zur K 2010 soll auch die Hochleistungsmaschine "Zhafir Mercury Serie" zu sehen sein, eine neue Maschinengeneration für technologisch anspruchsvolle Aufgaben.