31.10.2014

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Haitian: Neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn - Exportzuwachs um 14 Prozent - Vollelektrische Venus erzielt 49,7 Prozent Wachstum

Die Haitian International Holdings Ltd. (Börsencode: 1882), einer der weltweit größten Hersteller von Kunststoff-Spritzgießmaschinen, hat schon Ende August ihre Zwischenbilanz per 30.06.14 bekannt gegeben. Demnach erzielte die Unternehmensgruppe für das 1. Halbjahr 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 3.810,60 Millionen RMB, was einer Steigerung um 5,2 Prozent im Vergleich zur ersten Hälfte des Jahres 2013 entspricht. Die Bruttogewinnmarge erhöhte sich demzufolge von 30,7 Prozent im ersten Halbjahr 2013 auf 32,3 Prozent. Der Betriebsgewinn stieg auf 724,2 Millionen RMB, dies entspricht einer Steigerung um 13,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das internationale sowie inländische Geschäft blieben im ersten Halbjahr 2014 laut Unternehmen schwierig und unbeständig. Dennoch konnte der Konzern erneut Rekordergebnisse, sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Gewinnen, erwirtschaften. "Diese beachtlichen Zahlen sind Ausdruck unserer engagierten Bemühungen in der gesamten Unternehmensgruppe, die Spitzenposition in Bezug auf Umsatzerlöse, technische Innovation und operative Effizienz beizubehalten”, so Mr. Zhang Jianming, Executive Director und CEO Haitian International.

Exportzuwachs um 14 Prozent - Vollelektrische Venus erzielt 49,7 Prozent Wachstum
Im Heimatmarkt China konnte die Unternehmensgruppe ihre Marktanteile weiter ausbauen. Der Inlandsabsatz für das erste Halbjahr 2014 beläuft sich auf 2.527,7 Millionen RMB, was einer Steigerung von 2,0 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013 entspricht. Der Exportumsatz erreichte mit einem Zuwachs von 14,0 Prozent einen neuen Rekordwert in Höhe von 1.204,7 Millionen RMB. Auffällig seien dabei nicht nur Umsatzzuwächse in aufstrebenden Märkten wie Türkei oder Brasilien gewesen, sondern auch der anhaltende Zugewinn von Marktanteilen mit Premium-Maschinen, zum Beispiel in Märkten wie USA, Korea oder Thailand. Zurückgeführt werden die Erfolge einerseits auf die erhöhte Leistungsqualität der Maschinengeneration 2, insbesondere durch die anwendungsbezogene Fokussierung mit "Technologie auf den Punkt", und andererseits auf die Erweiterung des Angebotsspektrums in den kleinen und großen Leistungsklassen. Hinzu komme das international gestiegene Renommee der Marken Haitian und Zhafir. So stiegen die Umsätze mit den Spritzgießmaschinen kleiner Leistungsklassen zum Beispiel um 7 Prozent auf 2.424,5 Millionen RMB. Die Umsätze der vollelektrischen Premium-Baureihe Zhafir Venus stiegen gar um 49,7 Prozent auf 264,4 Millionen RMB. Und die Baureihe Jupiter mit Zwei-Platten-Technologie − aktuell mit Schließkräften bis 66.000 kN verfügbar − erzielte einen Umsatz von 222,1 Millionen RMB, was einer Steigerung von 53,1 Prozent entspricht.

Mit der Zhafir Zeres hat die Unternehmensgruppe eine neue und flexible Baureihe am Markt eingeführt. Die elektrische Maschine ist mit einem integrierten Hydraulikaggregat ausgerüstet und ermöglicht es Verarbeitern den weiteren Angaben zufolge, die nach wie vor mit Werkzeugen mit hydraulischen Kernzügen arbeiten, von der hohen Präzision und der hohen Energieeffizienz elektrischer Maschinen zu profitieren. In der Live-Anwendung präsentierte Haitian die neue Zeres und eine Jupiter II mit 4.500 kN auf der Fakuma 2014.

Montagewerke und Servicezentren in Indien und Deutschland
Kundenorientierung und Effizienz sollen auch zukünftig im Fokus der Konzernaktivitäten stehen. Im Ausland sollen Montagewerke und Servicezentren errichtet bzw. ausgebaut werden, u.a. in Indien und Deutschland. Mit neuen Produkten und Lösungen will man den Kunden weitere konkrete Vorteile in Punkto Anwendung und Kosteneffizienz ermöglichen. Mr. Zhang Jianming: "Für das zweite Halbjahr 2014 gehen wir davon aus, dass die Rahmenbedingungen in der Weltwirtschaft weiterhin schwierig bleiben. Umso wichtiger sind Produktionseffizienz und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis für den Verarbeiter. Unsere hoch effizienten Maschinenkonzepte und anwendungsgenauen Lösungen geben die richtige Antwort dazu.”

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