16.10.2013

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Hekuma: Produktivitäts - und Raumvorteile bei der Herstellung von Pipettenspitzen

Mit einem neuartigen Konzept zur Entnahme und Zwischenspeicherung will Hekuma seinen Kunden deutliche Produktivitäts - und Raumvorteile verschaffen. Das System sei ausgerichtet auf die Herstellung von Pipettenspitzen und auf eine Vielzahl von medizinischen Einwegprodukten übertragbar.

Wie Hekuma mitteilt, hat das Unternehmen in den Jahren 2012 und 2013 zwei Automationsanlagen für Pipettenspitzen in Betrieb genommen, in denen die Teileentnahme aus 64-fach Spritzgießwerkzeugen mit einer anschließenden Fertigteilablage in kavitätenreine Untergruppen in Werkstückträgern kombiniert worden sei. Von der Entnahme über Hunderprozent-Inline-Kameraprüfungen, dem Austausch von Schlechtteilen durch Gutteile, bis hin zur Abführung in verpackte Kombiracks haben sich diese Anlagen laut Hersteller bereits durch hohe Verfügbarkeit und Produktivität sowie durch kurze Zykluszeiten ausgezeichnet.

In einer zweiten Anlagengeneration sei es Hekuma zwischen Mai und August 2013 gelungen, das Entnahme- und Ablagekonzept weiterzuentwickeln, um das Handling zu vereinfachen und Kameraprüfprozesse noch effizienter zu gestalten. Statt die Teile in kavitätenreine Untergruppen zwischenzuspeichern, liege das neu entwickelte Prinzip in einer komprimierten, blockweise vorgenommenen Zwischenspeicherung der entnommenen Schüsse. "Ein weiterer Vorteil", so Thorsten Dienst, Technischer Vertrieb Medizintechnik bei Hekuma, liegt darin, dass wir durch diese Art von Anordnung anstelle von sechs zwölf Schüsse auf einen Werkstückträger ablegen den Zwischenpuffer auf gleicher Fläche also verdoppeln können. Dazu kommt, dass wir trotzdem die gesamte Anlagenaufstellfläche von bisher rund 106 auf nur noch 85 Quadratmeter reduzieren konnten."

Der Entnahmegreifer des Linearroboters sei dabei in der Lage, die in 8er-Kreisen angeordneten Pipettenspitzen innerhalb von 0,4 Sekunden aus einem 64-fach Spritzgießwerkzeug zu entnehmen. Im Anschluss daran übergibt er die Spitzen in zwei Schritten an eine Transferstation. Während des Abschwenkens der Transferstation nach unten werden die 64 Spitzen verdichtet und als kompletter Block in den Werkstückträger abgelegt.

Die Effizienz und Kostenvorteile des Gesamtsystems haben laut Hekuma durch die Integration des neuen Ablagekonzepts mit einer Reihe von weiteren Vorteilen kombiniert werden können. Durch die insgesamt kompaktere Konfiguration der Anlagenkomponenten sei es beispielsweise möglich gewesen, die Qualitätsprüfungsprozesse zu vereinfachen, da in der Summe weniger Kamerasysteme die gleiche, hundertprozentige Qualitätskontrolle leisten könnten.

Weitere Informationen: www.hekuma.com

K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 10, Stand D40

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